Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 24.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Schuldenfrei, 1,5 Mio. Unzen Gold und Produktion ab 2027: Vor dem Ausbruch?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
157 Leser
Artikel bewerten:
(0)

INTERVIEW/Rational: Planen 09 weder Kurzarbeit noch Stellenabbau

DJ INTERVIEW/Rational: Planen 09 weder Kurzarbeit noch Stellenabbau

LANDSBERG (Dow Jones)--Der Großküchenzulieferer Rational will nach Stellenstreichungen zu Jahresbeginn das restliche Geschäftsjahr ohne weitere Einschnitte beim Personal durchstehen. "Wir planen für den Rest des Jahres keine Kurzarbeit und auch keine weiteren Stellenstreichungen", sagte Rational-Vorstandsvorsitzender Günter Blaschke im Interview mit Dow Jones Newswires am Dienstag.

Stellenstreichungen erteilte Blaschke aber nur unter der Prämisse eine Absage, dass es keinen erneuten Konjunktureinbruch gebe. "Wenn es in der Krise noch einen Schritt nach unten geben sollte, müssten wir unser Unternehmen auch wieder entsprechend anpassen. Aber davon gehen wir derzeit nicht aus", sagte Blaschke. Zu Jahresbeginn hatte der MDAX-Konzern 140 Stellen abgebaut, davon 40 in Deutschland. Rational beschäftigt derzeit etwa 1.000 Mitarbeiter.

Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gibt der MDAX-Konzern mit Sitz in Landsberg weiterhin nicht ab. Es seien zwar in den verschiedenen Märkten, in denen Rational Großküchen beliefert, bereits erste Anzeichen einer Bodenbildung zu erkennen. Laut Blaschke brauche es aber "noch etwas mehr Zeit, um von einer stabilen Bodenbildung zu sprechen".

Dass Rational weiterhin keine konkrete Jahresprognose nennt sei eher den Unwägbarkeiten der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geschuldet als dem eigenen Geschäftsverlauf, sagte der Vorstandsvorsitzende. Der MDAX-Konzern rechne für das Gesamtjahr mit einer Umsatz- und Ergebnisentwicklung "auf moderatem Niveau", hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Im zweiten Quartal hat die Rational AG die Kaufzurückhaltung ihrer Kunden zu spüren bekommen. Der Umsatz ging um 16% auf 74,4 Mio EUR zurück. Im ersten Halbjahr lag der Umsatzrückgang bei 12% auf 147,7 Mio EUR.

Das Vorsteuerergebnis (EBT) schrumpfte im zweiten Quartal auf 20,0 (Vorjahr: 24,1) Mio EUR und erreichte im ersten Halbjahr 35,2 (43,1) Mio EUR. Der Ergebnisrückgang um 12% in den ersten sechs Monaten des Jahres liege aber "im Erwartungskorridor", wie es in der Mitteilung heißt. Blaschke wollte nicht präzisieren, wie weit dieser "Erwartungskorridor" gefasst ist. Der Ergebnisrückgang sei auch auf den Basiseffekt des noch starken ersten Halbjahres 2008 zurückzuführen.

Für das zweite Halbjahr sieht Rational nun allerdings die Möglichkeit, den Umsatzrückgang zu verlangsamen: "Wir laufen jetzt gegen schwächere Vorjahresquartale", sagte der Vorstandsvorsitzende. Das dritte und vierte Quartal des Vorjahres hatten bereits Umsatzrückgänge verzeichnet. Wenn sich das Geschäft stabil weiterentwickelt habe der Konzern daher die Chance, den Rückgang zum Vorjahr zu reduzieren. "Nicht weil das Geschäft besser wird, sondern weil das Vorjahr schlechter wird", erläutert Blaschke.

Als wichtigste Aufgabe für das laufende Geschäftsjahr hat sich Blaschke die Sicherung des Unternehmens vorgenommen. "In Krisenzeiten ist Liquidität das Hauptziel fürs Überleben", sagte Blaschke. Im ersten Halbjahr hat Rational seinen operativen Cashflow um 15% auf 30,2 Mio EUR gesteigert. Der Finanzmittelbestand inklusive Festgeldanlagen betrug Ende Juni 87,2 Mio EUR nach 57,5 Mio EUR am 31. März. "Unsere Eigenkapitalquote lag im ersten Halbjahr bei 66% nach 60% in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres", sagte Blaschke.

Auch die Ertragskraft hat der MDAX-Konzern gesteigert: Im zweiten Quartal lag die EBIT-Marge mit 27,0% leicht über den 26,9% des Vorjahresquartals. Durch die Anpassung der variablen Sachkosten und der Kapazitäten hatte Rational laut Blaschke im ersten Halbjahr um 8% niedrigere Kosten als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Zudem habe das Unternehmen von niedrigeren Rohstoffpreisen profitiert.

Webseite: www.rational-ag.com 
 
   - Von Matthias Karpstein, Dow Jones Newswires, +49 69 29725-106, 
     matthias.karpstein@dowjones.com 
 
   DJG/mak/kla 
 

(END) Dow Jones Newswires

August 11, 2009 02:05 ET (06:05 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

© 2009 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.