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XETRA-SCHLUSS/DAX fest - Indizien für Ausbruch nach oben

DJ XETRA-SCHLUSS/DAX fest - Indizien für Ausbruch nach oben

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt sind die Kurse am Donnerstag deutlich gestiegen. Der DAX gewann 1,5% bzw 79 auf 5.311 Punkte. Gestützt wurde die Stimmung zum einen von guten Vorlagen der Auslandsbörsen und zum anderen von günstigen Konjunkturindikatoren aus den USA am Nachmittag.

Mit dem Konjunkturindex der US-Notenbankfiliale in Philadelphia hat ein weiterer Indikator ein Ende der Wirtschaftskrise angezeigt: bezahlte Preise, Beschäftigung und Aufträge haben sich in dem Index kräftig gebessert.

Die Umsätze am deutschen Markt waren weiterhin eher dünn. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 68,6 (Vortag: 67,1) Mio Aktien im Wert von rund 2,10 (Vortag: 2,25) Mrd EUR.

Einige Händler sind aber mit Blick auf bestimmte Schwergewichte optimistisch: Daimler gewannen 3,6% auf 31,99 EUR und liegen nur noch knapp unter dem Abwärtstrend bei gut 32 EUR. Den Aufwärtstrend bei etwa 30 EUR habe die Aktie zuletzt erfolgreich getestet, so ein Händler. Damit bewege sich der Kurs nun in ein Dreieck hinein. Sollten Daimler den Abwärtstrend überwinden, würde der Kurs eine trendbestätigende Formation nach oben auflösen mit stärkerem Anschlusspotenzial, so der Händler.

Andere Aktien wie Siemens sähen ähnlich aus, bei Siemens liege die Trigger-Marke bei 57,30 EUR. Deren Kurs stieg um 1,3% auf 56,95 EUR.

Über den Tag hinaus könnte auch der erfolgreiche Rückzug des Staats aus der schweizerischen UBS die Stimmung stützen: "Mit der hohen Nachfrage nach den UBS-Aktien kehrt das Vertrauen zurück", sagte ein Händler. Es sei ein gutes Zeichen, dass sich der Staat nun auch in Europa wieder aus Finanztiteln zurückziehe. "Wenn die Anleger Vertrauen in die UBS fassen, sollte auch die Deutsche Bank profitieren", sagt ein weiterer Händler. Deutsche Bank stiegen um 1,5% auf 46,54 EUR.

Gegen den Trend tendierten Commerzbank, die unverändert bei 5,90 EUR schlossen. Händler verwiesen unter anderem auf eine Abstufung durch die UBS auf "Sell". Allerdings ist bei der Commerzbank auch der Staat noch dabei, und niemand wisse, wann der Staat den Anteil abgebe, so ein Händler.

Neben Daimler konnten sich auch andere Zykliker deutlich verbessern: So stiegen Thyssen um 2% auf 24 EUR und BASF um 2,7% auf 35,41 EUR.

Erste Stabilisierungssignale gaben auch VW-Stämme. Sie schlossen zwar 1,1% niedriger bei 144,31 EUR, damit aber deutlich über dem frühen Tagestief von 135 EUR. Nun ermittelt die Aufsichtsbehörde BaFin wegen des Kurssturzes, und die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Porsche wegen des Verdachts auf Weitergabe von Insiderinformationen eingeleitet. "Die Stämme haben aber vermutlich nur ihre Überbewertung abgebaut", sagte ein Händler mit Blick auf den Kurssturz von knapp 50% innerhalb der vergangenen Wochen. VW-Vorzüge fielen um 7,9%, nachdem sie am Mittwoch stark gestiegen waren. Porsche gaben um 1,4% nach.

Gegen den Trend verloren Hannover Rück 0,7% auf 30,40 EUR. Händler verwiesen auf die Spekulation um eine DAX-Entnahme. Die Aktie wird den DAX nach dem großen September-Verfallstermin an der Eurex vermutlich verlassen müssen, wie die Kriterien für die Index-Mitgliedschaft zeigen. Noch unterstütze der Aufwärtstrend bei etwa 30 EUR den Kurs, sagte ein Händler. "Die Relative Stärke könnte aber langsam verloren gehen", ergänzte er mit Blick auf das Verhalten von Abstiegskandidaten in der Vergangenheit.

Infineon, die als Nachrücker in den DAX gelten, legten um 1,8% auf 3,42 EUR zu. Im MDAX kletterten ProSieben um 14,3% auf 7,13 EUR. Händler sprachen von technisch orientierten Käufen, nachdem die Aktie ein neues Jahreshoch markiert hat. Daneben waren Bauwerte gefragt, die unter Führung von Bilfinger bis zu 7,6% gewannen. Im TecDAX stiegen Roth & Rau um 10,7% auf 22,08 EUR und Centrotherm um 7,5%. Goldman Sachs hatte das Kursziel von Roth & Rau auf 40 von 34 EUR angehoben. Der TecDAX stieg um 1,8% und der MDAX um 2,8%.

Am Freitag dürften sich die Blicke am Markt besonders auf den kleinen Verfall an den Terminbörsen richten. Zwischen 5.150 und 5.350 Punkten sind die Positionen relativ ausgeglichen, von daher lasse sich der Einfluss vom Verfall schwer quantifizieren, sagte ein Händler. Aus charttechnischer Sicht wird der Bereich von 5.350 bis 5.450 Punkten als Widerstandszone angesehen, als unterstützt gilt der DAX bei 5.250 Punkten.

-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217, 
   herbert.rude@dowjones.com 
   DJG/hru/reh 
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

August 20, 2009 12:11 ET (16:11 GMT)

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