DJ FDA: "Gardasil" von Merck&Co beugt Genitalwarzen bei Männern vor
WASHINGTON (Dow Jones)--Der Impfstoff "Gardasil" des Pharmaherstellers Merck & Co beugt nach Ansicht der US-Arzneimittelbehörde FDA der Entstehung von Genitalwarzen bei Männern wirksam vor. Dies geht aus einer am Freitag auf der Webseite der FDA veröffentlichten Mitteilung hervor.
Der Impfstoff, der bereits seit 2006 als Mittel zur Prävention vor Gebärmutterhalskrebs bei Mädchen und Frauen auf dem Markt ist, ist am Mittwoch Thema eines FDA-Ausschusses. Merck strebt die Zulassung von Gardasil als Impfstoff gegen Genitalwarzen bei Jungen und Männern an, die von bestimmen Stämmen des humanen Papillomavirus (HPV) verursacht werden.
Des Weiteren teilte die FDA mit, ein Impfstoff von GlaxoSmithKline plc habe einem präkanzerösen Zustand, der zu Gebärmutterhalskrebs führen kann, wirksam vorgebeugt. Das Glaxo-Mittel "Cervarix" sei ebenfalls am Mittwoch Thema des gleichen FDA-Gremiums, teilte die Behörde am Freitag weiter mit.
Das Gremium muss über Fragen wie Sicherheit und Effektivität der beiden Impfstoffe abstimmen. Aufgrund des Abstimmungsergebnis werde dann der FDA eine Genehmigung oder Ablehnung der Zulassung empfohlen.
Gardasil soll gegen vier HPV-Stämme schützen. Rund 70% der Fälle von Gebärmutterhalskrebs in den USA sind auf zwei dieser Stämme zurückzuführen. Die beiden anderen HPV-Stämme werden mit Warzen im Genitalbereich bei Männern und Frauen in Verbindung gebracht. Cervarix soll gegen HPV-Stämme schützen, die mit Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht werden.
Webseite: www.merck.com -Von Jennifer Corbett Dooren, Dow Jones Newswires +49 (0)69 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/sha/has Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de
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September 04, 2009 13:00 ET (17:00 GMT)
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