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Börsen in Europa schließen etwas fester

DJ Börsen in Europa schließen etwas fester

FRANKFURT (Dow Jones)--Positive Vorgaben aus Übersee haben die europäischen Aktienindizes am Donnerstagmittag etwas fester schließen lassen. Der Euro-Stoxx-50-Index gewann 0,5% oder 13 auf 2.895 Punkte, der Stoxx-50 rückte um 0,5% oder 12 auf 2.486 Zähler vor. Die US-Börsen hatten am Mittwoch deutliche Gewinne verbucht, die am Berichtstag zunächst an den asiatischen Börsen und dann in Europa nachvollzogen wurden.

"Man muss einfach respektieren, dass der Markt weiter nach oben will, über Bewertungen darf man sich dabei keine Gedanken machen", sagte ein Börsianer. Als zusätzliche Stütze habe sich der große Verfallstag für Futures und Optionen am Freitag erwiesen. Nach wie vor gebe es bei einigen Marktteilnehmern Eindeckungsbedarf.

Neue US-Konjunkturdaten am Nachmittag wurden vom Verfallstag in den Hintergrund gedrängt und zeigten daher nur begrenzte Wirkung. "Insgesamt zeichnet sich ab, dass der Ende 2005 begonnene Abschwung am Wohnimmobilienmarkt sein Ende findet", meinte Volkswirtin Fabienne Riefer von der Postbank mit Blick auf die US-Baubeginne und -genehmigungen für August. Bis man wieder von annähernd "normalen" Verhältnissen sprechen könne, dürfte jedoch noch einige Zeit ins Land gehen. Der besser als erwartet ausgefallene Philadelphia-Fed-Index beflügelte den Markt kaum. "Die Daten stützen den Eindruck einer Erholung der US-Wirtschaft", so Riefer. Allerdings seien nicht alle Teilindizes so gut ausgefallen, wie es der Gesamtindex andeute.

Bauwerte profitieren von Hochstufung Deutliche Gewinne verbuchten die Bauwerte mit einem Anstieg von 1,1%. Die Analysten von Exane BNP hatten die Branche auf "Outperform" angehoben. Titel aus dem Bausektor gehörten in der nächsten Phase des laufenden Wirtschaftszyklus zu den Werten, die sich besser als der Markt entwickeln dürften. Die verbesserten Wirtschaftsdaten in Verbindung mit den Konjunkturmaßnahmen dürften zu Kursgewinnen führen. Saint Gobain kletterten um 2,9% auf 35,21 EUR, Lafarge um 2,5% auf 63,57 EUR.

Banken gesucht

Auch die Banken legten mit 1,2% Aufschlag kräftig zu. Vor allem die irischen Werte des Sektors stiegen massiv. Allied Irish Banks etwa schossen um 28,1% auf 3,40 p nach oben. Am Mittwoch hatte die irische Regierung Details zur Einrichtung einer "Bad Bank" mitgeteilt.

Autowerte leiden unter Mangel an positiven Meldungen

Der Automobilsektor geriet dagegen unter Abgabedruck und verlor 1%. Händler verwiesen auf einen bislang wenig inspirierenden Nachrichtenfluss von der IAA. Da sich einige Anleger vor der Messe in den Sektor eingekauft hätten, komme es nun zu Gewinnmitnahmen. BMW verloren 2,1% auf 34,22 EUR und Renault 1,8% auf 33,69 EUR.

Technologiewerte von SAP belastet

Die Schwäche des Indexschwergewichts SAP belastete den europäischen Technologiesektor, der 0,5% verlor. Die deutsche Softwareschmiede ist dort mit 19,8% gewichtet, lediglich Nokia hat mit 26,5% einen noch höheren Anteil. Die am Vorabend vorgelegten Zahlen des US-Wettbewerbers Oracle wurden als Grund für den Abschlag von 1,5% auf 34,11 genannt. "Dass der Umsatz von Oracle etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, ist dabei aber nicht kriegsentscheidend", sagte ein Marktteilnehmer. Vielmehr lasse sich aus dem Bericht herauslesen, dass Oracle dem deutschen Wettbewerber weiter Marktanteile im Anwendungssegment abnehme.

Europäische Schlussindizes am Donnerstag, 17. September:

.           Index          Schluss-  Entwicklung  Entwicklung   Entwicklung 
.                             stand      absolut         in %          seit 
.                                                              Jahresbeginn 
 
Europa      Euro-Stoxx-50   2895,45        13,17          0,5          18,1 
.           Stoxx-50        2485,60        12,12          0,5          20,3 
.           Stoxx-600        246,10         1,28          0,5          25,0 
Frankfurt   XETRA-DAX       5731,14        30,88          0,5          19,1 
London      FTSE-100        5163,95        39,82          0,8          16,5 
Paris       CAC-40          3835,27        21,48          0,6          19,2 
Amsterdam   AEX              313,88         1,12          0,4          27,6 
Athen       ATHEX-20        1334,55        -3,08         -0,2          43,1 
Brüssel     BEL-20          2504,20         4,02          0,2          31,2 
Budapest    BUX            20650,96       433,51          2,1          68,7 
Helsinki    OMXH-25         2002,79        17,05          0,9          32,1 
Istanbul    NAT30          59411,98       286,13          0,5          69,7 
Kopenhagen  OMXC-20          337,04        -1,19         -0,4          36,1 
Madrid      IBEX-35        11771,00        24,10          0,2          28,0 
Mailand     FTSE-MIB       23583,01       117,52          0,5          21,2 
Moskau      RTS             1231,41       -15,40         -1,2          94,9 
Oslo        OBX              295,30         1,35          0,5          48,3 
Prag        PX              1164,40         9,60          0,8          35,7 
Stockholm   OMXS-30          923,82         5,39          0,6          39,5 
Warschau    WIG-20          2164,82        29,48          1,4          21,0 
Wien        ATX             2613,39        30,80          1,2          49,3 
Zürich      SMI             6317,72        17,81          0,3          14,2 
   DJG/mif/cln 
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(END) Dow Jones Newswires

September 17, 2009 12:52 ET (16:52 GMT)

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