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XETRA-SCHLUSS/DAX mit starken Schwankungen - Sehr schwach

DJ XETRA-SCHLUSS/DAX mit starken Schwankungen - Sehr schwach

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt sind die Kurse am Donnerstag deutlich zurückgegangen. Der DAX fiel um 1,7% oder 96,84 auf 5.605,21 Punkte. Das ist der tiefste Schlussstand in der zweiten September-Hälfte. "Mit dem Fall unter die Unterstützung bei 5.620 dehnt sich die Konsolidierung aus und wird zur Korrektur", so ein Marktteilnehmer. Unterstützt sei der DAX nun bei den Zwischen-Hochs bei 5.576 und 5.481 Punkten sowie bei der 38-Tage-Linie bei 5.469 Punkten, so die technischen Analysten von HSBC Trinkaus.

Grund für die Verluste waren schwache Daten vom US-Immobilienmarkt. Die Verkäufe bestehender Häuser in den USA sind im August um 2,7% gefallen, erwartet worden war dagegen ein Anstieg um 2,9%. "Das ist ein Rückschlag bei den Hoffnungen auf einen Boden am US-Immobilienmarkt", so ein Händler. Nach der Bekanntgabe hätten Anleger Positionen abgebaut oder abgesichert.

Mit dem Schwächeanfall im späten Geschäft beendete der DAX eine Sitzung, die von starken Schwankungen geprägt war. Im frühen Geschäft war der DAX bereits stark gefallen und hatte so auf negative Vorlagen der Wall Street reagiert. Am Nachmittag hatten ihn gute Daten vom US-Arbeitsmarkt vorübergehend noch einmal bis auf 5.742 Punkte geführt und damit fast bis an das Jahreshoch von 5.760,83 Punkten. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 114 (Vortag: 95,8) Mio Aktien im Wert von rund 3,17 (Vortag: 2,58) Mrd EUR.

Zu den großen Verlierern gehörten Finanzwerte. So fielen Commerzbank um 3,3% auf 8,38 EUR, Deutsche Bank um 2,8% auf 51,83 EUR und Allianz um 3,9% auf 81,11 EUR. Zum einen seien die Anleger mit Blick auf einen möglichen Rückschlag am US-Immobilienmarkt vorsichtig wegen möglicher Kreditausfälle, so Händler. Zum anderen hielten sich Anleger aber auch vor dem G20-Treffen in Pittsburgh zurück. Eines der Hauptthemen beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer ist eine strengere Regulierung der Finanzmärkte. Außerdem fordern Teilnehmer eine höhere Hinterlegung von Eigenkapital bei Bankgeschäften, was die Gewinnmargen schmälern könnte.

Größter Verlierer waren Infineon mit einem Minus von 5,4% auf 3,53 EUR. Händler meinten, der Titel schwanke immer stärker als der DAX, insofern sei das Ausmaß nicht ungewöhnlich.

Auf der anderen Seite konnten sich Autotitel vergleichsweise gut halten, Daimler verloren 0,7%, BMW 0,5% und die VW-Stämme stiegen sogar um 0,2%. Händler meinten, die Titel hätten damit nur einen Teil der jüngsten ausgeprägten "Underperformance" aufgeholt.

Gut im Markt lagen Linde, die um 0,4% auf 73,93 EUR stiegen. Merck KGaA konnten sich mit einem Plus von 0,6% auf 67,42 EUR etwas erholen. Fresenius zogen um 1% an auf 39,22 EUR. Neben ihrem defensiven Charakter wurde die Aktie auch von einer Hochstufung gestützt. Goldman Sachs hat den Titel auf "Buy" von "Neutral" heraufgestuft.

Deutsche Börse verloren 1,8% auf 57,85 EUR, nachdem sie vorübergehend deutlich gestiegen waren. Laut "Manager Magazin" will die Börse das Land Hessen als Anteilseigner gewinnen. "Das würde die Gefahr einer Zerschlagung mindern und den Wert der Börse als Ganzes sichern", so ein Händler. "Die Deutsche Börse AG beteiligt sich nicht an Spekulationen zur Aktionärsstruktur und folgt strikt ihren Veröffentlichungspflichten", so ein Sprecher der Börse auf Anfrage. Er ergänzte, die Deutsche Börse sei eine der wenigen börsennotierten Gesellschaften mit einem Freefloat von 100%.

In der zweiten Reihe brachen HeidelbergCement um 12,1% auf 42,40 EUR ein. Nach Aussage von Händlern hat der Preis für die Bezugsrechte für HeidelbergCement stark nachgegeben. "Heute früh lag der Preis mit 5,50 EUR jenseits von Gut und Böse", so eine Händlerin. Danach fielen sie Richtung 3,50 EUR zurück. Die Aktien aus der Platzierung der Altaktionäre seien zugeteilt. Nun könnten spekulative Anleger auf fallende Kurse setzen in Erwartung einer ausreichenden Zuteilung im Rahmen der Kapitalerhöhung, sagte die Händlerin. Der MDAX fiel um 2,1%, der TecDAX um 2,3%.

-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217, 
   herbert.rude@dowjones.com 
   DJG/hru/ros 
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

September 24, 2009 12:01 ET (16:01 GMT)

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