Anzeige
Mehr »
Login
Mittwoch, 20.10.2021 Börsentäglich über 12.000 News von 676 internationalen Medien
East Africa Metals meldet +46% der ‚High Grade'-Goldunzen!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
257 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Deutsche Bank will Drei-Marken-Strategie fahren - Handelsblatt

DJ Deutsche Bank will Drei-Marken-Strategie fahren - Handelsblatt

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank AG startet mit einer Drei-Marken-Strategie zur Aufholjagd im Privatkundengeschäft. "Wir werden sowohl in der Tiefe wie in der Breite in unserem Heimatmarkt mit den Marken Deutsche Bank und zukünftig Postbank und Sal. Oppenheim einzigartig aufgestellt sein", sagte Privatkunden-Vorstand Rainer Neske im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe).

Damit richtet sich die Deutsche Bank vor allem darauf aus, in diesem Geschäftsfeld den Sparkassen und Volksbanken Marktanteile abzunehmen, die bisher rund 80% der Privatkunden in Deutschland bedienen.

Im Rahmen dieser Strategievorgabe verstärkt die gerade zugekaufte Privatbank Sal. Oppenheim die Vermögensverwaltung für die Topkunden. Sie hat bundesweit acht Niederlassungen. Die Postbank, an der der Frankfurter Branchenführer spätestens bis zum Jahr 2012 eine Mehrheit erworben haben will, wickelt mit ihren 850 Postbank-Centern das breite Massenkundengeschäft ab. Hinzu kommen die vorhandenen 770 Filialen der Deutschen Bank.

Die Zukunft des Namens der Norisbank, die die Deutsche Bank im August 2006 für 420 Mio EUR erworben hat, sei noch offen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bank auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Ob ihre rund 90 Filialen einen neuen Namen bekommen, sei noch nicht entschieden.

Neske sagte dazu, die Positionierung des Ratenkreditspezialisten Norisbank werde das Management des größten deutschen Geldhauses "zu gegebener Zeit diskutieren". Die Berliner Bank wiederum, deren Übernahme vor gut drei Jahren mit 680,5 Mio EUR zu Buche geschlagen hat, bleibt erhalten, wird aber als rein lokale Marke geführt.

Der deutsche Branchenführer erwirtschaftet im langfristigen Durchschnitt rund ein Drittel seines Gewinns im Privatkundengeschäft. Der Löwenanteil stammt nach wie vor vom Investmentbanking. Allerdings hat sich das Investmentbanking in der Finanzkrise als unzuverlässiger Gewinnbringer erwiesen. Weltweit haben deshalb viele Banken ihre Strategie verändert und das Privatkundengeschäft gestärkt.

Webseiten: www.db.com 
              www.postbank.de 
              www.noribank.de 
              www.oppenheim.lu/index.htm 
 
   DJG/maw/brb 
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

November 03, 2009 03:59 ET (08:59 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

Kostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de
© 2009 Dow Jones News
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.