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Kommentar der Financial Times Deutschland zu Google - vorab 14.1.2010

DJ Kommentar der Financial Times Deutschland zu Google - vorab 14.1.2010

Achse des Guten 
So einfach ist es also, gut zu sein. Der Internetkonzern Google droht damit, sein China-Geschäft einzustellen, und nähert sich damit wieder den Ursprüngen seiner Unternehmenskultur an. Gegründet als bewusster Gegenentwurf zu undurchschaubaren Großkonzernen wie Microsoft, trägt Google auch heute, da es selbst ein Riesenunternehmen ist, das Motto ,,Tu nichts Böses" vor sich her. Und das Beste: Das Ganze kostet den Konzern kaum Geld, weil er in China ohnehin nur Nischendasein führt. 
Das ändert aber nichts daran, dass Googles Schritt das richtige Signal ist. Denn die Kehrtwende ist mehr als eine einsame geschäftliche Entscheidung. Sie ist ein politisches Signal. Kurz nach der Ankündigung des Unternehmens meldete sich US-Außenministerin Hillary Clinton zu Wort, um gemeinsam mit Google eine Achse des Guten zu bilden. Ihre Formulierungen hoben sich deutlich vom bisher vorsichtigen Kurs ihrer Regierung China gegenüber ab. 
Nun treibt die US-Regierung mitnichten einzig die Sorge um Menschenrechte um. Im Fall Google geht es mindestens ebenso sehr um harte wirtschaftspolitische Interessen. Staatlich geduldete Industriespionage hat in China stark zugenommen. Neben Google waren mehr als ein Dutzend weitere Unternehmen Ziel von Hackerangriffen, mit denen Betriebsgeheimnisse ausspioniert werden sollen. Auch deutsche Firmen denken immer lauter darüber nach, ob ein Engagement in China unter diesen Umständen überhaupt lohnt. 
Google und die US-Regierung haben nun offenbar beschlossen, dass nach Jahren der leisen Diplomatie ein lauteres Wort angebracht ist. Das hat in der jüngeren Vergangenheit schon einmal funktioniert: Nach heftigen Protesten amerikanischer Computerhersteller und der US-Regierung verschob China die geplante Vorgabe, auf allen im Land verkauften PCs ein Filterprogramm zu installieren, auf unbestimmte Zeit. 
Andere Industriestaaten wie Deutschland sollten sich dem Protest gegen das Ausspionieren ihrer Unternehmen anschließen. Ganz gleich, ob es bei den Hackerangriffen darum geht, Regimekritiker dingfest zu machen oder Betriebsinterna zu kopieren - beides ist zu gravierend, um es in der Hoffnung auf gute Geschäfte stillschweigend hinzunehmen. Und die Sprache ausbleibender Investitionen ist eine, die die chinesische Regierung am ehesten versteht. 
 
 
 
 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 13, 2010 12:56 ET (17:56 GMT)

© 2010 Dow Jones News
Favoritenwechsel
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