Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 12.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnen, Robotik, E-Autos: Diese Hightech-Aktie könnte jetzt zünden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.365 Leser
Artikel bewerten:
(1)

Commerzbank trägt Milliardenrisiko in Griechenland

DJ Commerzbank trägt Milliardenrisiko in Griechenland

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Commerzbank hat über ihre Tochter für Immobilien- und Staatsfinanzierung Eurohypo ein Milliardenrisiko in Griechenland. Die Investition in Griechenland liege derzeit bei 3,1 Mrd EUR, sagte Finanzvorstand Eric Strutz am Dienstag während einer Telefonkonferenz. Die Eurohypo hatte in griechische Staatsanleihen investiert und baut dieses Engagement nun nach und nach ab. Ende 2008 habe das Volumen noch bei 3,7 Mrd EUR gelegen, sagte Strutz.

Damit droht der teilverstaatlichten Commerzbank weiteres Ungemach: Die Bank musste allein im vergangenen Jahr Belastungen aus der Finanzmarktkrise in Höhe von 5,3 Mrd EUR verkraften. Zudem versucht die Commerzbank derzeit, die Eurohypo auf eine solide Basis zu stellen, um sie langfristig abzustoßen. Das ist eine der Auflage der Europäischen Union für die Staatshilfe in Milliardenhöhe. Die Verknüpfung mit Griechenland, das derzeit in Staatsschulden versinkt, erschwert der Bank das Aufhübschen ihrer Tochter erheblich.

Strutz zeigte sich gleichwohl zuversichtlich, dass Griechenland die Probleme in den Griff bekommt. "Wir wissen nicht, was in Griechenland passieren wird", räumte der Finanzchef der zweitgrößten deutschen Bank ein. Aber die Commerzbank sei nicht so negativ eingestellt wie andere Marktteilnehmer.

Pessimismus können sich europäische Finanzinstitute nicht leisten, da für sie einiges auf dem Spiel steht: Zahlreiche Banken tragen ein größeres Engagement bei griechischen Staats- und Unternehmensanleihen in ihren Portfolios. Nach Zahlen der Baseler Bank für Internationalen Zahlungsausgleich von September haben private und öffentliche Kreditgeber aus Frankreich mit 78,9 Mrd USD das größte Kreditengagement in Griechenland, gefolgt von der Schweiz mit 78,8 Mrd USD und Deutschland mit 43,2 Mrd USD.

Daher treibt Banken die Sorge um, dass die wachsenden Probleme des Mittelmeerlandes von aggressiven Investoren wie etwa Hedge Fonds dazu genutzt werden könnten, gegen den Euro zu spekulieren und damit für weitere Instabilität an den Märkten zu sorgen.

Webseite: www.commerzbank.de 
 
   - Von Madeleine Nissen, Dow Jones Newswires; 
   +49 (0)69 29725 115, madeleine.nissen@dowjones.com 
   DJG/maw/brb 

(END) Dow Jones Newswires

February 23, 2010 05:27 ET (10:27 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.