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FDA überprüft Osteoporose-Mittel auf Risiko von Knochenbrüchen

DJ FDA überprüft Osteoporose-Mittel auf Risiko von Knochenbrüchen

WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Arzneimittelbehörde FDA prüft bestimmte knochenbildende Medikamente wie "Fosamax" und "Boniva" darauf, ob sie das Risiko von Oberschenkelfrakturen erhöhen. Überprüft werde eine Klasse von Medikamenten, die als "Bisphosphonate" bekannt sind, wie die Food and Drug Administration (FDA) am Mittwoch mitteilte.

Bisphosphonate werden allgemein zur Behandlung von Osteoporose verschrieben und sind darauf ausgelegt, Knochenasse aufzubauen. Neben Fosamax von Merck & Co oder dem von Roche und GlaxoSmithKline verkauften Boniva zählt dazu auch "Actonel", das von Sanofi Aventis und Procter & Gamble vermarktet wird.

Nach Aussage der FDA hatten jüngste Medienberichte die Frage aufgeworfen, ob die Arzneimittel das Risiko von atypischen subtrochantären Femurfrakturen - also Brüchen, die direkt unter dem Hüftgelenk passieren - bei Patienten erhöhen, die die Mittel seit einigen Jahren einnehmen.

Von den Herstellern hat die Arneimittelbehörde bereits 2008 Informationen eingeholt, nachdem sie auf Fälle von Femurfrakturen bei Frauen aufmerksam geworden war, die Osteoporose mit Bisphosphonaten behandelten. Die Überprüfung der Daten habe keinen Anstieg des Risikos für Frauen gezeigt, die diese Medikamente einnehmen, schrieb die Behörde nun auf ihrer Webseite.

Dennoch will die FDA eng mit außenstehenden Experten zusammenarbeiten, um weitere Informationen zu sammeln, so unter anderem mit der "American Society of Bone and Mineral Research's Subtrochanteric Femoral Fracture Task Force", die sich erst kürzlich zusammengefunden hat.

Patienten, die gegenwärtig die Arzneimittel anwenden, sollen damit fortfahren, erklärte die Arzneimittelbehörde. Allerdings empfahl sie, Rücksprache mit Ärzten zu halten, sollten Schmerzen in der Hüfte oder im Oberschenkel auftauchen. Die Ärzte bat die FDA, sie über beobachtete Nebeneffekte von Bisphosphonaten zu unterrichten.

Webseite: www.fda.gov 
 
   -Von Jennifer Corbett Dooren, Dow Jones Newswires, 
   +49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com 
   DJG/DJN/ebb/sha 
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

March 11, 2010 01:52 ET (06:52 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
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