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DEVISEN/Ende der Euro-Talfahrt nicht in Sicht - Warten auf EZB

DJ DEVISEN/Ende der Euro-Talfahrt nicht in Sicht - Warten auf EZB

FRANKFURT (Dow Jones)--Ein Ende der Talfahrt des Euro ist nicht in Sicht. Beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Donnerstagmorgen notiert die Einheitswährung nur unweit der Marke von 1,2800 USD. Im Handel ist von einer regelrechten Flucht aus dem Euroraum die Rede. Zum einen gebe es Bedenken, dass das Volumen des Rettungspakets für Griechenland nicht ausreichen werde.

Diese Sorgen seien noch durch die gestrigen Demonstrationen in Athen unterstrichen worden, bei denen drei Menschen ums Leben kamen. Ein völliger Stillstand des Landes mit den entsprechenden wirtschaftlichen Konsequenzen könne nicht ausgeschlossen werden. Das Abrutschen in eine tiefe Rezession oder gar Depression würde die Krise natürlich noch verschärfen. Zum anderen seien die Anleger besorgt, dass sich die Krise auf weitere Wackelkandidaten ausweiten wird.

Mit den Parlamentswahlen in Großbritannien und der Leitzinssitzung der EZB ist der Terminkalender am Berichtstag prall gefüllt. In Großbritannien deuten zwar die jüngsten Umfragen einen Sieg des konservativen Lagers an, allerdings sind die Chancen recht hoch, dass der Wahlausgang nicht ausreichen wird, um einer Partei alleine die Regierungsmehrheit zu verschaffen. Unklare Machtverhältnisse in der Folge könnte nach Einschätzung von Beobachtern auch den Gilt-Markt unter Druck setzen.

Mit Blick auf die EZB-Sitzung gilt die Bestätigung des aktuellen Leitzinsniveaus von 1,00% als ausgemacht. Die Fragen der Journalisten dürften sich daher auf die Krise der Eurozone konzentrieren. Nach Einschätzung von Marktteilnehmern droht der EZB ein Ansehensverlust, nachdem sie die Mindestanforderungen an Sicherheiten der griechischen Banken vollständig ausgesetzt hat, um ihnen Geld zu verschaffen. Dies hatte die EZB lange Zeit ausgeschlossen. Nach Einschätzung von Beobachtern ist selbst ein direkter Kauf von Staatsanleihen aus der Eurozone nicht mehr auszuschließen.

Mit der US-Produktivität ex Agrar für das erste Quartal und der Rede des Präsidenten der Federal Reserve Bank of St. Louis, Bullard, sowie von Fed-Chairman Ben Bernanke stehen zudem möglicherweise kursbewegende Nachrichten aus den USA an.

Nach Einschätzung der Helaba sind positive Impulse für den Euro weder vonseiten fundamentaler noch von technischer Seite zu sehen. Insofern sei weiterhin Vorsicht angebracht und ein Test der Unterstützung bei 1,2707 USD im Rahmen des Möglichen. Der vor dem Hintergrund der aggressiven Shortpositionierung mögliche Rebound sei noch nicht absehbar.

Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 1.175,45 USD nach einem Nachmittags-Fixing in London mit 1.165 USD.

=== 
             Europa        New York       Europa 
             (7.50)      (Späthandel)     (17.17) 
EUR/USD      1,2830        1,2816         1,2860 
USD/JPY       93,82         93,66          94,14 
EUR/JPY      120,37        120,12         121,15 
EUR/GBP      0,8495        ---            0,8512 
EUR/CHF      1,4338        ---            1,4325 
=== 
   DJG/mpt/raz 
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(END) Dow Jones Newswires

May 06, 2010 02:03 ET (06:03 GMT)

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© 2010 Dow Jones News
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