Halle (ots) - Der Chef der Landesarbeitsagentur Sachsen-Anhalt/Thüringen, Kay Senius, spricht sich für einen einheitlichen Mindestlohn in Deutschland aus. Ein moderater Mindestlohn sei sozial gerecht und wirtschaftlich vertretbar, sagte Senius der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe). In fast allen europäischen Ländern gebe es einen Mindestlohn. "Die Erfahrungen zeigen, dass Mindestlöhne, wenn sie mit Augenmaß eingeführt werden, keine Arbeitsplätze vernichten." Senius verweist auf eine Einschätzung des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, die in Westdeutschland einen Mindestlohn von sieben Euro und in Ostdeutschland von sechs bis 6,50 Euro nennt.
Der Niedrig-Lohnsektor ist in Sachsen-Anhalt vergleichsweise groß. Nach Angaben des Chefs der Landesarbeitsagentur gibt es 69000 Personen, die erwerbstätig sind und zusätzlich Harzt IV bekommen. Damit gehöre mehr als jeder vierte Harzt-IV-Empfänger zu den sogenannten Aufstockern. "Dies liegt deutlich über dem Bundesschnitt", sagte Senius.
Originaltext: Mitteldeutsche Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/47409 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_47409.rss2
Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200
Der Niedrig-Lohnsektor ist in Sachsen-Anhalt vergleichsweise groß. Nach Angaben des Chefs der Landesarbeitsagentur gibt es 69000 Personen, die erwerbstätig sind und zusätzlich Harzt IV bekommen. Damit gehöre mehr als jeder vierte Harzt-IV-Empfänger zu den sogenannten Aufstockern. "Dies liegt deutlich über dem Bundesschnitt", sagte Senius.
Originaltext: Mitteldeutsche Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/47409 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_47409.rss2
Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200
© 2010 news aktuell
