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Jugendschutz-Kritik an Google: Harmloser Suchbegriff führt als erstes auf Vergewaltigungs-Sexseite

DJ RELEASE-NET /Jugendschutz-Kritik an Google: Harmloser Suchbegriff führt als erstes auf Vergewaltigungs-Sexseite

Berlin, 10.09.2010 - Der Suchmaschinenkonzern Google ist nun auch in Sachen 
Jugendschutz in die Kritik geraten. Im Rahmen der deutschen Version der 
Google-Suche führen nach Angaben der gemeinnützigen 
Nichtregierungsorganisation \"no abuse in internet\" (naiin) bereits 
harmlose Suchbegriffe Internet-Nutzer auf Websites mit pornografischen 
Inhalten und extremsten Gewaltdarstellungen. \"In einem aktuellen Fall wird 
nach Eingabe eines simplen Suchbegriffs, der für sich genommen keinen 
pornografischen Bezug aufweist, an erster Stelle der Ergebnisliste eine 
Vergewaltigungs-Sexseite ausgegeben\", erklärt Dennis Grabowski, 1. 
Vorsitzender von naiin (www.naiin.org). Die besagte Website selbst verstoße 
zweifellos gegen deutsches Recht. 
 
Internet-Nutzer hatten die gemeinnützige Einrichtung, die sich neben der 
Bekämpfung von Internet-Kriminalität auch dem Jugendschutz widmet, über die 
von ihr betriebene Beschwerdestelle (www.beschwerdestelle.de) auf den 
konkreten Sachverhalt aufmerksam gemacht. \"Es ist vollkommen inakzeptabel, 
dass derartige Websites Kindern und Jugendlichen nach Eingabe harmloser 
Suchbegriffe als erstes vorgeschlagen werden\", kritisiert Grabowski. Sowohl 
Titel der Website als auch deren Domain ließen keinen Zweifel an ihrem 
Inhalt, so dass es Google ohne weiteres zumutbar sei, das prominente Listing 
der Vergewaltigungs-Sexseite zu verhindern, so der naiin-Vorsitzende. 
 
naiin hat Google Deutschland bereits über den Sachverhalt in Kenntnis 
gesetzt und um Abhilfe sowie Stellungnahme gebeten. 
 
Über naiin 
 
naiin - no abuse in internet (Aussprache: \"nein\") wurde am 18. August 2000 
von Vertretern der Zivilgesellschaft, Internet-Wirtschaft und Politik 
gegründet. Als gemeinnützige Nichtregierungsorganisation setzt sich naiin 
seitdem weltweit gegen alle Formen der Online-Kriminalität sowie für die 
Stärkung von Bürgerrechten und für einen verbesserten Verbraucher- und 
Datenschutz im Internet ein. Dabei ist naiin dank seiner gemeinsam von 
Netzgemeinde und Internet-Wirtschaft finanziell getragenen Struktur so 
einzigartig wie unabhängig. So unterstützen weltweit bereits zahlreiche 
Unternehmen und zahllose Verbraucher die Organisation. 
 
naiin betreibt eine der weltweit größten Internet-Beschwerdestellen, bei der 
Nutzer illegale Inhalte, auf die sie im Internet zufällig gestoßen sind, 
beanstanden können. In seinen Eigenschaften als Selbstregulierungs- sowie 
Verbraucherschutzorganisation geht naiin den eingehenden Beschwerden nach 
und ergreift technische sowie juristische Maßnahmen gegen rechtswidrige 
Inhalte und deren Urheber. Dabei arbeitet naiin weltweit mit 
Internet-Diensteanbietern - so genannten Providern - und mit 
Strafverfolgungsbehörden zusammen. In Deutschland ist die Beschwerdestelle 
für illegale Internet-Inhalte direkt unter www.beschwerdestelle.de 
erreichbar. 
 
Internet: www.naiin.org 
 
Presse-Kontakt: 
 
naiin - no abuse in internet e.V. 
 
Köpenicker Straße 48/49 G 
D-10179 Berlin 
 
Herr Nico Röhner 
 
Leiter - Öffentlichkeitsarbeit 
Tel.: 030 / 2009 51 330 
E-Mail: de.press@naiin.org 
Diese Mitteilung wurde übermittelt von RELEASE-NET. Für den Inhalt ist 
ausschließlich der unter Presse-Kontakt genannte Herausgeber der Mitteilung 
verantwortlich. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

September 10, 2010 07:55 ET (11:55 GMT)

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
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