Anzeige
Mehr »
Freitag, 13.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
228 Leser
Artikel bewerten:
(0)

T-Systems und HP sind Favoriten für IT-Großauftrag von E.ON - Kreise

DJ T-Systems und HP sind Favoriten für IT-Großauftrag von E.ON - Kreise

Von Philipp Grontzki, Jan Hromadko und Martin Rapp 
DOW JONES NEWSWIRES 
 

FRANKFURT/DÜSSELDORF (Dow Jones)--Bei der geplanten Auslagerung der IT-Aktivitäten des Energiekonzerns E.ON haben sich Kreisen zu Folge die Reihen der potenziellen Übernehmer gelichtet. Bei der entsprechenden Ausschreibung würden sich aktuell der US-Technologieriese Hewlett-Packard (HP) und die Großkundensparte der Deutschen Telekom, T-Systems, ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen zu Dow Jones Newswires.

Der gesamte Auftrag hat ein milliardenschweres Volumen. In der ursprünglichen Ausschreibung, welche die Düsseldorfer E.ON AG im Januar publizierte, kalkulierte der Konzern mit einem Wert zwischen 2,6 Mrd und 3,3 Mrd EUR. Der Auftrag umfasst nach damaligen Angaben die Auslagerung des Betriebs von IT-Infrastrukturdiensten, etwa mit Blick auf Rechenzentren und Telekommunikationsnetze.

Zum Vergleich: Die Telekom-Sparte T-Systems hat ihren bislang größten Outsourcing-Auftrag im Jahr 2008 von Shell erhalten - das Volumen wurde damals mit rund 1 Mrd EUR über eine Laufzeit von fünf Jahren angegeben.

E.ON will die Vergabe noch im laufenden Jahr unter Dach und Fach bringen. "Wir erwarten eine Entscheidung über die Auftragsvergabe gegen Ende November", sagte ein Unternehmenssprecher am Montag auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Zu den Namen der verbliebenen Bieter und dem Umfang des Geschäfts wollte er sich nicht äußern.

Der DAX-Konzern erhofft sich durch die Auslagerung nachhaltige Einsparungen - so werden im Rahmen solcher Vereinbarungen in der Regel beispielsweise auch Mitarbeiter von den IT-Firmen übernommen, die zuvor beim Auftraggeber auf der Gehaltsliste standen. Im Ausschreibungstext hatte E.ON eine Zahl von 1.430 bis 1.800 Vollzeitstellen für alle angebotenen Tätigkeitsfelder genannt.

Branchenkenner sehen HP insofern im Vorteil, da Schlüsselführungskräfte im IT-Bereich von E.ON vormals bei den US-Amerikanern in Lohn und Brot gestanden hatten. So war etwa Regine Stachelhaus, im E.ON-Vorstand für IT verantwortlich, von 1984 bis 2008 bei HP beschäftigt.

E.ON vergibt den Auftrag in mehreren Paketen. Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass T-Systems und HP beide zum Zuge kommen. Der E.ON-Sprecher sagte, es sei grundsätzlich möglich, dass die Auftragsteile auf mehrere Partner verteilt werden.

Unklar ist bislang, wie lange die Vereinbarung laufen wird. Branchenüblich sind mindestens fünf Jahre. In der Ausschreibung vom Januar hatte der Energiekonzern eine Zeitspanne von fünfeinhalb Jahren als Dauer des angestrebten Rahmenabkommens genannt. Dies dürfte allerdings Gegenstand der Verhandlungen sein, die derzeit stattfinden.

Ein Sprecher von HP in Deutschland sagte auf Anfrage am Montag, der Konzern nehme zu laufenden Ausschreibungen keine Stellung. Ein T-Systems-Sprecher lehnte einen Kommentar ab.

Webseiten: 
www.eon.com 
www.telekom.com 
www.t-systems.de 
www.hp.com 
 
- Von Philipp Grontzki, Jan Hromadko und Martin Rapp, 
Dow Jones Newswires;  +49 (0)69 - 29725 107; 
tmt.de@dowjones.com 
DJG/phg/mmr/sjs/jhe 
 

(END) Dow Jones Newswires

September 20, 2010 09:30 ET (13:30 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.