Anzeige
Mehr »
Freitag, 18.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Wie Canaccord aus jedem Dollar zwei Dollar Wert modelliert
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.278 Leser
Artikel bewerten:
(1)

WSJ: Madoff-Insolvenzverwalter verklagt auch HSBC

WSJ: Madoff-Insolvenzverwalter verklagt auch HSBC

Von Chad Bray 
   THE WALL STREET JOURNAL 
 

NEW YORK (Dow Jones)--Der Insolvenzverwalter des verurteilten Milliardenbetrügers Bernard Madoff hat nun auch die britische Großbank HSBC auf Schadenersatz in Milliardenhöhe verklagt. Irving Picard fordert von der HSBC Holdings plc und einer Gruppe von Feeder-Fonds mindestens 9 Mrd USD, wie aus der beim Konkursgericht in Manhattan am Sonntag eingereichten Klageschrift hervorgeht. HSBC und die Fonds hätten mehr als 8,9 Mrd USD an das betrügerische Beratungsgeschäft von Madoff übertragen. Anzeichen, dass es sich bei dem Geschäft von Madoff um Betrug handelt, hätten sie ignoriert, so Picard.

So genannte Feeder-Fonds sind Dachfonds, die ihr Fondsvermögen in Anteile eines einzigen Wertpapierinvestmentfonds anlegen. Madoff hatte sich im März 2009 schuldig bekannt, Anleger mit einem Schneeballsystem um Milliardensummen betrogen zu haben. Der ehemalige Börsenmakler wurde zu 150 Jahren Haft verurteilt und verbüßt seine Strafe in einem Bundesgefängnis in North Carolina.

Für Picard läuft am 11. Dezember eine Frist aus, bis zu der er vor Gericht Gelder von Anlegern zurückfordern kann, die ihre Einlagen vor dem Kollaps aus Madoffs Investmentgesellschaft zurückgezogen hatten. In den vergangenen Tagen hat der Anwalt bereits über 100 Klagen eingereicht. Dabei hatte er die UBS auf 2 Mrd USD und die JP Morgan Chase auf 6,4 Mrd USD Schadenersatz verklagt. Beide Banken haben die Anschuldigungen als unbegründet zurückgewiesen. HSBC wollte sich am Sonntag nicht zu dem Thema äußern.

Webseite: www.hsbc.com 
 
   -Von Chad Bray, The Wall Street Journal, 
   +49 (0)69 29725 110, unternehmen.de@dowjones.com 
   DJG/DJN/kla/ebb 
 

(END) Dow Jones Newswires

December 06, 2010 02:27 ET (07:27 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.