DJ DER AKTIONÄR Online: Chart-Check: Leoni, Continental, ElringKlinger - Comeback der Autozulieferer?
Die deutschen Automobilzulieferer haben in den letzten Tagen zum Teil heftig korrigiert. Dennoch gibt es wieder erste Lebneszeichen. Wie geht es mit Leoni, ElringKlinger, Continental und Co weiter, schafft der Sektor die Trendwende? 2010 gehörten Autowerte und damit auch die Zulieferer zu den großen Gewinnern an der Börse. In den ersten Wochen des laufenden Börsenjahres hatte es den Anschein, dass einige größere Adressen Kasse gemacht haben und zumindest einen Teil der Gewinne gesichert haben. Der Druck auf die Autowerte hat jedoch merklich nachgelassen, die günstigen Kurse locken zum Einstieg. Leoni: Eindrucksvolles Reversal Bei Leoni kam neben der allgemeinen Schwäche des Gesamtmarktes und den Gewinnmitnahmen bei den Top-Werten des letzten Jahres noch hinzu, dass das Unternehmen Produktionsstätten in Tunesien unterhält. Aufgrund der politischen Unruhen in dem Land rechneten wohl einige Investoren mit Problemen. Nach heutigem Stand ist dies jedoch nicht zu befürchten. Die Angst hat sich zudem bereits verzogen, wie der Chart eindruckvoll zeigt. Zwar ist die Aktie innerhalb von vier Tagen von 35 auf 30 Euro gefallen, unter 31 Euro haben die Anleger jedoch die günstigen Kurse wieder zum Kauf genutzt. Die Reversalkerze (grüner Pfeil) deutet auf eine Erholung hin, nachdem die Aufwärtstrendlinie erfolgreich verteidigt wurde. Die laufende Konsolidierung hat die Form eines expandierenden Dreiecks. Sollte es der Aktie gelingen, ein neues Hoch über 35,50 Euro zu markieren, wäre der Weg bis zum AKTIONÄRS-Kursziel bei 40 Euro frei. Mutige Anleger schlagen bereits jetzt zu und Kaufen mit Stopp bei 29,50 Euro nach. Continental: Flacher aber nicht tiefer? Bei Continental stehen die Zeichen schon seit längerem auf Konsolidierung. Seit November pendelt der Wert zwischen 55 und 65 Euro seitwärts. Die 55-Euro-Marke entpuppt sich dabei als solide Unterstützung. Sollte diese natürlich nach unten durchbrochen werden, drohen deutlich Kursverluste. Neue Impulse sind zu erwarten, wenn die horizontale Marke bei knapp 62,50 Euro überwunden wird. Vollständige Entwarnung - es ist nach wie vor eine Top-Bildung denkbar - gibt es jedoch erst bei Kursen über 65 Euro. Nachdem der seit 35 Euro gültige Aufwärtstrend nach unten durchbrochen wurde und nicht mehr gültig ist, ist davon auszugehen, dass die Kursentwicklung zwar flacher, aber zumindest solange die Unterstützung hält nicht mehr tiefer geht. Die Aktie ist daher aktuell lediglich eine Halteposition. ElringKlinger zeigt Kontinuität Ein ähnlich starkes Comeback aus technischer Sicht zeigte ElringKlinger. Nachdem der Wert ein symmetrisches Dreieck nach unten aufgelöst hatte, kam es zu einem Abverkauf bis zunächst 23 Euro. In diesem Bereich war wieder Kaufinteresse zu verzeichnen, sodass auch hier mit einer Gegenbewegung gerechnet werden kann. Der stabile, kontinuierliche Aufwärtstrend seit Juli 2009 ist weiterhin intakt, aktuell verläuft die untere Begrenzung bei 22 Euro. Die Chartlage hellt sich bei Kursen oberhalb von 25,00 Euro deutlich auf. Ein neues Kaufsignal wird bei Kursen über 26,50 Euro generiert. Die Schwäche sollte für einen Einstieg genutzt werden, wobei sich bei 21,50 Euro ein Stopp anbietet. Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet unter www.deraktionaer.de +++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de +++
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January 26, 2011 06:48 ET (11:48 GMT)
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