Beim unter Korruptionsverdacht stehenden Essener Industriedienstleister Ferrostaal geben die Hausbanken laut einem Pressebericht Kreditgarantien für den Anlagenbau nicht frei. Diese rund 300 Millionen Euro wollten die Geldhäuser nur dann gewähren, wenn Ferrrostaal hohe Sicherheiten in bar hinterlege, schreibt das "Handelsblatt" am Mittwoch unter Berufung auf Konzernkreise. Ohne die Kreditbürgschaften könne Ferrostaal aber in seinem Herzstück, dem Anlagenbau, schwer neue Aufträge abschließen. Ferrostaal äußerte sich dem Blatt zufolge nicht dazu.
Ferrostaal gehört zu 30 Prozent dem Lastwagenhersteller MAN
ISIN DE0005937007
AXC0029 2011-07-13/08:21
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