Die Konjunktur wird sich dramatisch verschlechtern. Davon geht Hannes Zipfel, Chefökonom des Finanzdienstleisters VSP AG aus, und das Schlimmste: "Es droht eine Depression, und das ist noch nicht in den Kursen drin."
Für Zipfel haben sich die weltwirtschaftlichen Trend klar verschlechtert: "Auch die Emerging Markets können uns diesmal nicht herausholen", warnt er. Folglich sieht er beim DAX auch noch mal deutlich tiefere Kurse: "Weniger als 5000 sind drin, ich gehe davon aus, dass die zyklischen Tiefs noch mal unterschritten werden." Nur ein einzige Szenario könn dies zumindest kurzfristig noch ändern: "Wenn die EZB die Bazooka rausholt und klar auf Reflation schaltet." Das hält er nach dem Einstand von Präsident Draghi für wahrscheinlich: "Inflationsbekämpfung spielt nicht mehr die Rolle". Langfristig sei das aber keine Lösung. Für die Anlagestrategie heißt es darum: "Viel Cash und als Sachwerte defensive Aktien".
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Für Zipfel haben sich die weltwirtschaftlichen Trend klar verschlechtert: "Auch die Emerging Markets können uns diesmal nicht herausholen", warnt er. Folglich sieht er beim DAX auch noch mal deutlich tiefere Kurse: "Weniger als 5000 sind drin, ich gehe davon aus, dass die zyklischen Tiefs noch mal unterschritten werden." Nur ein einzige Szenario könn dies zumindest kurzfristig noch ändern: "Wenn die EZB die Bazooka rausholt und klar auf Reflation schaltet." Das hält er nach dem Einstand von Präsident Draghi für wahrscheinlich: "Inflationsbekämpfung spielt nicht mehr die Rolle". Langfristig sei das aber keine Lösung. Für die Anlagestrategie heißt es darum: "Viel Cash und als Sachwerte defensive Aktien".
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