Die Ölpreise haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert und ihre kräftigen Gewinne der Vortage zum Teil wieder abgegeben. Neben Gewinnmitnahmen nannten Händler vor allem fallende Aktienkurse und Sorgen um die Eurozone als Gründe. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im Februar sank um 51 Cent auf 102,45 US-Dollar. Dagegen konnte die Nordseesorte Brent ihren Aufwärtstrend fortsetzen: Der Preis für ein Fass stieg um 45 Cent auf 112,59 US-Dollar.
Am Nachmittag hatten neue Sorgen um die Banken der Eurozone den
Risikoappetit an den Finanzmärkten gedämpft und so auch die Ölpreise
belastet. Auslöser waren laut Experten Probleme der italienischen
Großbank UniCredit
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen stark gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 109,40 Dollar. Das waren 2,56 Dollar mehr als am vergangenen Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./hbr/he
AXC0194 2012-01-04/18:22
