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Dow Jones News
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Sinkende Aluminiumpreise zwingen Alcoa zu Kapazitätskürzung

NEW YORK (Dow Jones)--Der amerikanische Aluminiumkonzern Alcoa kürzt aufgrund sinkender Aluminiumpreise seine Produktionskapazitäten und schließt ein Werk komplett. Die Sparmaßnahmen sollen nach eigenen Angaben die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens aus New York erhöhen. Im vierten Quartal rechnet Alcoa allerdings im Zuge der Maßnahmen zunächst mit Belastungen von 155 bis 165 Millionen US-Dollar nach Steuern. Das entspreche 0,15 bis 0,16 Dollar pro Aktie.

Im vergangenen Jahr waren die Aluminiumpreise aufgrund der schwachen Weltkonjunktur um knapp ein Fünftel gesunken. Da die Einkaufspreise für Rohmaterialien nicht im gleichen Maße nachgaben, schrumpfte die Gewinnmarge des Aluminiumproduzenten.

Insgesamt will der Konzern nun seine Schmelzkapazität um 531.000 Tonnen, das sind etwa 12 Prozent der gesamten Kapazität, eindampfen. Betroffen sind Teile des Standortes Rockdale im US-Bundesstaat Texas. Das bereits 2009 stillgelegte Werk in Tennessee werde endgültig geschlossen. Zudem kündigte Alcoa weitere Kürzungen für die nähere Zukunft an. Konkrete Details dazu oder wieviele Jobs von den Maßnahmen betroffen sind, nannte der Konzern nicht.

"Dies sind schwierige aber notwendige Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit von Alcoa zu verbessern", sagte CEO Klaus Kleinfeld. Dadurch würden auch Jobs in den anderen Bereichen des Unternehmens gesichert, versichert der Manager.

Am kommenden Montag veröffentlicht Alcoa ihre Geschäftszahlen für das vierte Quartal und eröffnet damit traditionell die Berichtssaison der amerikanischen Unternehmen.

-Von Matt Day, Dow Jones Newswires; 
+49 (0)69 29725 110, unternehmen.de@dowjones.com 
DJG/DJN/hhb/kla/bam 

(END) Dow Jones Newswires

January 06, 2012 03:02 ET (08:02 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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