Der Aufsichtsratsvorsitzende von
ThyssenKrupp
Schulz war von der Hauptversammlung vor einem Jahr aus dem Vorstandsvorsitz verabschiedet worden und in den Aufsichtsrat gewechselt. Als der Konzern Anfang Dezember Abschreibungen von 2,1 Milliarden Euro im Zusammenhang mit dem neuen Stahlwerk in Brasilien bekanntgeben musste, übernahm Schulz die unternehmerische Verantwortung und legte sein Aufsichtsratsmandat Ende 2012 nieder. Im Zusammenhang damit gab es viel öffentliche Schelte und Schuldzuweisungen. Cromme fand versöhnliche Worte: Die Fusion von Thyssen und Krupp sei eine Erfolgsgeschichte und maßgeblich Schulz zu verdanken, der schon in den 90er Jahren diesen Zusammenschluss angedacht habe. "Umso unerfreulicher ist der zuletzt entstandene Eindruck über seine Verdienste bei ThyssenKrupp." Vorstand und Aufsichtsrat bedauerten die unangemessenen Anschuldigungen./kja/uta/wiz
ISIN DE0007500001
AXC0083 2012-01-20/10:58
