Unter dem Motto "Der große Wandel - Die Gestaltung neuer Modelle" fand 2012 das Weltwirtschaftsforum in Davos statt. Die Stimmung der Teilnehmer ist nicht schlecht. Vielen ist jedoch bewusst, dass 2012 deutlich anders als das Vorjahr sein wird. "2011 war sensationell, das war ein Super-Ausnahmejahr", so Audi-Chef Rupert Stadler im Gespräch mit DAF-Chefreporter Andreas Scholz. "Wir werden in 2012 deutlich schwierigere Rahmenbedingungen sehen." Ein riesiges Desaster werde allerdings nicht zu erwarten sein. "Die Stimmung ist sehr verhalten, wenn man das vergleicht mit 2008. Da herrschte unterschwellige Panik. Jetzt ist man sich der Fakten einigermaßen bewusst, aber was sich nicht ändert, ist, dass man keine durchgreifenden Lösungsansätze hat und man ist hier auch ein bisschen ratlos", so beschreibt Sandra Navidi die Stimmung auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos. Eine Einigung über einen Schuldenschnitt für Griechenland sei nicht nur für Athen, sondern das gesamte Europa wichtig.Aber auch die Probleme in den USA werden nicht vergessen. "Die US-Notenbank Fed ist auf jeden Fall besorgt, weil die letzten Zinssatz-Voraussagen, die manche Leute gemacht haben, wirklich sehr niedrig waren - und das für eine lange Zeit", so US-Ökonom Robert J. Shiller. Der Internationale Währungsfonds habe erst kürzlich globale Schätzungen veröffentlicht, die ziemlich scharf reduziert waren. Wie Shiller, Navidi und Stadler die Zukunft des Euro beurteilen, das erfahren Sie in dieser Sondersendung.
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