Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 11.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
BTQ 73x. Kommt jetzt Delta?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
149 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Steyler Bank GmbH: Geldanlagen in Rohstoffe bewusster auswählen

Steyler Bank GmbH / Schlagwort(e): Finanzen/ 
Steyler Bank GmbH: Geldanlagen in Rohstoffe bewusster auswählen 
 
DGAP-Media / 31.01.2012 / 11:38 
 
=-------------------------------------------------------------------- 
 
* Privatanleger sind gefordert Nachhaltigkeitsstandards kritisch zu 
hinterfragen 
* Regierung sollte Finanzbranche in neues Ressourceneffizienzprogramm 
einbeziehen 
 
Sankt Augustin bei Bonn, 31. Januar 2012 - Rohstoffinvestments sind bei 
Anlegern auch in 2012 beliebt. Nicht selten aber sind sie für erhebliche 
Umweltprobleme und sozialer Ausbeutung verantwortlich. Norbert Wolf, 
Geschäftsführer des ethischen Geldinstituts Steyler Bank, ruft Anleger dazu 
auf, Rohstoffinvestments im Einzelnen kritisch zu prüfen. Das in Kürze vom 
Bundeskabinett abzustimmende Ressourceneffizienzprogramm zur Vorbereitung 
auf die UN-Nachhaltigkeits-konferenz Rio+20 im Juni 2012 sollte aus seiner 
Sicht auch konkrete Regelungen für die Finanzbranche definieren, die 
indirekt erheblichen Einfluss auf die Rohstoffexploration habe. 
 
Durch ihre positive Wertentwicklung seit 2002 galten Rohstoffinvestments in 
den vergangenen Jahren als Inflationsschutz und Gegenpool zu den Verläufen 
der Aktienmärkte. Private und institutionelle Anleger wie Pensionsfonds, 
Stiftungen und Lebensversicherungen investieren in großem Umfang in diese 
Anlageklasse. Nach einem Einbruch in 2011 prophezeien Finanzexperten für 
2012 erneut Wertzuwächse. Insbesondere die Nachfrage nach Industriemetallen 
und Seltenen Erden boomt weiter. Gründe sind der zunehmende Bedarf für 
moderne Technologien, der globale Bevölkerungszuwachs auf heute sieben Mrd. 
und geschätzte 9,3 Mrd. in 2050 sowie ein zunehmender Pro-Kopf-Verbrauch in 
Schwellenländern wie Brasilien, China oder Indien. 
 
Die Rohstoffgewinnung in großem Umfang, vor allem in Dritte-Welt-Ländern, 
führt in der Praxis immer wieder zu erheblichen Umweltproblemen und 
sozialer Ausbeutung. Abschreckende Beispiele sind der Coltanabbau im Kongo, 
bei dem Kinderarbeit an der Tagesordnung ist. Menschenrechtswidrige 
Umsiedlungen der einheimischen Bevölkerung, die Vernichtung von Ökosystemen 
und damit verbunden die Zerstörung der Lebensgrundlage der anrainenden 
Bevölkerung sowie hohe Raten an Arbeitsunfällen gehören zu weiteren 
Nachteilen. Geringe Abgaben, korrupte Eliten und die Möglichkeit, Gewinne 
in Off-shore-Zentren zu deklarieren, führen zudem dazu, dass die 
Entwicklungsstaaten selten angemessen an den Rohstofferlösen beteiligt 
werden. Die Ressourcen sind zudem endlich. Weltweit werden heute jährlich 
annähernd 60 Mrd. Tonnen Rohstoffe verbraucht, fast 50 Prozent mehr als vor 
30 Jahren, mit steigender Tendenz. 
 
Norbert Wolf, Geschäftsführer der Steyler Bank sieht hier 
Handlungsmöglichkeiten für die nachhaltige Investmentbranche und ethisch 
denkende Anleger. 'Voraussetzung für das Investment in rohstoffbasierte 
Investments sollten die eindeutige Nachvollziehbarkeit der Herkunft sowie 
die Einhaltung von sozialen und ökologischen Nachhaltigkeitskriterien beim 
Abbau und bei der Verarbeitung sein.' Auf deutschen Anlegermessen habe die 
Präsenz von Rohstoffunternehmen mit teils fragwürdigen Praktiken 
inflationär zugenommen - insbesondere von internationalen Bergbau- und 
Minenunternehmen. Hier sollte der Anleger Nachhaltigkeitsstandards kritisch 
hinterfragen und sich nicht allein von hohen Renditeversprechen leiten 
lassen. Private Anleger und professionelle Investoren sollten gezielt 
Investitionsmöglichkeiten auswählen, bei denen die nachhaltige Gewinnung 
von Rohstoffen, der sparsame Umgang und die Wiederverwertung im Mittelpunkt 
stünden. 
Bei Direktinvestments sollten Anleger die Nachhaltigkeitsberichte der 
Unternehmen einsehen und prüfen, ob ein valides Nachhaltigkeitsrating 
vorliege. Die angewandten Kriterien der Ratingagenturen sollten dabei 
transparent nachvollziehbar sein. Bei Rohstofffonds und anderen 
rohstoffbasierten Finanzprodukten sollten Privatanleger zusätzlich prüfen, 
ob die Investoren Nachhaltigkeitsscreenings durchführen und sicher gehen, 
dass diese bevorzugt Unternehmen auswählen, die  Mindeststandards im 
Hinblick auf Transparenz, Einhaltung von Umweltstandards und 
Menschenrechten einhielten. Zum anderen sollten sie sich erkundigen, ob die 
Investoren durch unmittelbares Engagement versuchten, Verbesserungen zu 
bewirken - beispielsweise durch Stimmrechtsausübung auf Hauptversammlungen 
oder persönlichen Dialog mit den Unternehmen. 
 
'Als ethisch orientierte Bank begrüßen wir das Ressourceneffizienzprogramm 
des Bundesumweltministeriums', so Norbert Wolf. Dieses wird von der 
Bundesregierung in Kürze abgestimmt in Vorbereitung auf die 
UN-Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 im Juni 2012. Hierin setzt sich die 
Regierung für den Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise weltweit 
ein. Diese soll auch Entwicklungs- und Schwellenländern die Chance 
eröffnen, auf umweltschonende Weise, Wohlstand für breite 
Bevölkerungsschichten zu erreichen. Die Regierung beabsichtigt eine 
Zusammenarbeit mit Partnerländern in europäischen und internationalen 
Gremien, um Extraktionsverfahren mineralischer Rohstoffe nachhaltiger zu 
gestalten. 'Die Umsetzung muss auch die Finanzwirtschaft mit ganz konkreten 
Regelungen einbeziehen', fordert Wolf. Mit einer Marktkapitalisierung von 
22% der weltweit größten börsennotierten Unternehmen hätten 
Rohstoffunternehmen und Unternehmen der Öl- und Gasbranche enormen Einfluss 
auf internationale Geldströme, zumal neue Rohstoffvorkommen seit der ersten 
Finanzkrise vor allem über Wertpapieremissionen und nur noch in geringem 
Maß über Kredite finanziert würden, resümiert der Geschäftsführer des 
ethischen 
Geldinstituts. 
 
*  *  * 
 
Die Steyler Bank betreibt in Deutschland seit 1964 und in Österreich seit 
2001 als Vollbank das gesamte Bankgeschäft inklusive der Stiftungsberatung. 
Besonderer Wert wird auf die ethische Anlagestrategie und Kundenberatung 
gelegt. Investitionen fließen nur in Wertpapiere, die festgelegten 
Kriterien hinsichtlich sozialer, kultureller und ökologischer 
Gesichtspunkte entsprechen. Mit ihren Erträgen aus dem Bankgeschäft sowie 
freiwilligen Zinsabtretungen und Kapitalschenkungen ihrer Kunden 
unterstützt das ethische Geldinstitut internationale Hilfsprojekte der rund 
10.000 Steyler Missionare und Schwestern in circa 70 Ländern. Jährlich 
fließen zwischen 2 und 2,5 Millionen Euro in diese Projekte. 
 
 
Pressekontakt: 
 
Jürgen Welzel, Unternehmenssprecher der Steyler Bank GmbH 
Arnold-Janssen-Straße 22 in 53757 Sankt Augustin 
Telefon: +49 22 41 / 120 51 90 
j.welzel@steyler-bank.de 
 
Stefanie Walter, Senior Consultant Financial Communications 
BrunoMedia GmbH 
Telefon: +49 221 / 348 038 21 
Mobil: +49 151 / 504 435 89 
walter@brunomedia.de 
 
 
 
Internetlinks: 
 
Steyler Bank: www.steyler-bank.de 
 
Ressourceneffizienzprogramm des BMU: 
www.bmu.de/wirtschaft_und_umwelt/downloads/doc/47843.php 
 
Studie zu Rohstoffinvestments: 
www.suedwind-institut.de/fileadmin/fuerSuedwind/Publikationen/2011/2011-28 
_Spekulation_im_Schatten._Nachhaltigkeit_und_Investitionen_in_Rohstoffe.pdf 
 
 
Ende der Pressemitteilung 
 
=-------------------------------------------------------------------- 
 
31.01.2012 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch 
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. 
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber 
verantwortlich. 
 
Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, 
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. 
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und 
http://www.dgap.de 
 
=-------------------------------------------------------------------- 
 
 
154607 31.01.2012 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 31, 2012 05:38 ET (10:38 GMT)

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.