Die Geldschwemme der EZB wird auf längere Sicht zu einer Stabilisierung am Aktienmarkt führen, sagt Andreas Lipkow von mwb fairtrade. "Die Gelder, die jetzt im Interbanken-Handel vorhanden sind, müssen angelegt werden und das wird dazu führen, dass diese Gelder in mehreren Wochen auch den Aktienmarkt erreichen", so der Marktexperte.
Mit einem deutlichen Rutsch ins Minus hat sich der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch aus dem Handel verabschiedet. Ein verheißungsvoller Tag mit vielen Hoffnungen auf den neuen Drei-Jahres-Tender der EZB ging damit nach hinten los. Der DAX verlor 0,5 Prozent oder 32 Punkte auf 6.856. Händler machten vor allem gute US-Daten und Aussagen von US-Notenbank-Chef Bernanke für die Verluste verantwortlich. "Die Wahrscheinlichkeit für ein neues Quantitative Easing in den USA sinkt, umgekehrt wird nun in Europa wie wild Geld gedruckt", sagte ein Händler mit Verweis auf den EZB-Tender. Der Dollar setzte darauf zu einem Höhenflug an. Gold, Silber, Euro und Öl standen hingegen gleichzeitig unter Druck. Diese Anlagen waren als Inflations-Schutz; gekauft worden, um einem durch Gelddrucken geschwächten Dollar zu entkommen. "Dieser Inflations-Hedge wurde heute nachmittag aufgelöst", so ein anderer Händler. In Zukunft werde ein QE3 in den USA wohl wesentlich geringer als erwartet oder sogar ganz ausfallen, bzw die Zinsen dort leicht steigen. Auch US-Anleihen standen daher unter Druck.
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Mit einem deutlichen Rutsch ins Minus hat sich der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch aus dem Handel verabschiedet. Ein verheißungsvoller Tag mit vielen Hoffnungen auf den neuen Drei-Jahres-Tender der EZB ging damit nach hinten los. Der DAX verlor 0,5 Prozent oder 32 Punkte auf 6.856. Händler machten vor allem gute US-Daten und Aussagen von US-Notenbank-Chef Bernanke für die Verluste verantwortlich. "Die Wahrscheinlichkeit für ein neues Quantitative Easing in den USA sinkt, umgekehrt wird nun in Europa wie wild Geld gedruckt", sagte ein Händler mit Verweis auf den EZB-Tender. Der Dollar setzte darauf zu einem Höhenflug an. Gold, Silber, Euro und Öl standen hingegen gleichzeitig unter Druck. Diese Anlagen waren als Inflations-Schutz; gekauft worden, um einem durch Gelddrucken geschwächten Dollar zu entkommen. "Dieser Inflations-Hedge wurde heute nachmittag aufgelöst", so ein anderer Händler. In Zukunft werde ein QE3 in den USA wohl wesentlich geringer als erwartet oder sogar ganz ausfallen, bzw die Zinsen dort leicht steigen. Auch US-Anleihen standen daher unter Druck.
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