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WOCHENENDÜBERBLICK/10. und 11. März 2012

Piechs Frau soll in VW-Aufsichtsrat einziehen

Die Frau des VW-Patriarchen Ferdinand Piech, Ursula Piech, soll in den Aufsichtsrat von Europas größtem Autobauer einziehen. Der entsprechende Vorschlag wird aus der Einladung zur Hauptversammlung hervorgehen, die am Montag veröffentlicht werden soll, wie eine Sprecherin des DAX-Konzerns erklärte.

Volkswagen startet mit lokalem Partner Montage in Malaysia

Die Volkswagen AG baut ihre Aktivitäten in Asien weiter aus. Die Wolfsburger starteten in Malaysia mit dem Partner DRB-HICOM die Montage des Volkswagen Passat. Zudem wurde der Grundstein für eine neue Produktionshalle auf dem Werksgelände in Pekan gelegt, teilte der Konzern mit. Hier sollen in Zukunft die Modelle Jetta und Polo für den malaysischen Markt montiert werden.

Bayer will im Pharmabereich schneller als der Markt wachsen - Zeitung

Bayer setzt im Pharmageschäft auf weiteres Wachstum. Im kommenden Jahr sollen mit vier neuen Medikamenten über 500 Millionen Euro umgesetzt werden, sagte Konzernchef Marijn Dekkers der Frankfurter Rundschau. "Gleichzeitig erwarten wir, dass unser Pharmabereich künftig stärker als der Markt wachsen wird", fügte er hinzu.

Deutsche Bank holt Christian Ricken in erweiterten Vorstand - Magazin

Der Umbau an der Führungsspitze der Deutschen Bank geht weiter. Nachdem in der vergangenen Woche aus Finanzkreisen bekannt geworden war, dass das neue Vorstandsduo Anshu Jain und Jürgen Fitschen drei Positionen im Vorstand mit Vertrauten mit ausländischem Pass besetzen will, erhält nun nach einem Spiegel-Bericht die deutsche Fraktion Zulauf.

Siemens-Tochter Osram zieht es wieder aufs Parkett - Zeitung

Die Siemens-Tochter Osram ist zuversichtlich, den im Herbst 2011 abgeblasenen Börsengang im laufenden Jahr zu realisieren. "Das IPO-Klima hellt sich insgesamt wieder auf, alles wartet nun auf die Eisbrecher", sagte der Chef des Leuchtmittelherstellers, Wolfgang Dehen, laut Vorabbericht im Gespräch mit der Tageszeitung Die Welt. Osram sei für einen Börsengang "ready in a minute".

Siemens-CFO fordert Erhalt des Münchener NSN-Standorts - Zeitung

Nokia Siemens Networks (NSN) soll nach dem Willen von Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser den Standort München möglichst erhalten: "Siemens wird es nicht ohne Weiteres hinnehmen, dass NSN aus München so einfach verschwindet. Deshalb müssen jetzt die Beteiligten im konstruktiven Dialog versuchen, eine alternative Lösung zu finden", sagte Kaeser der Süddeutschen Zeitung.

Lufthansa rügt Boeing wegen Mängel an B747-8 - Magazin

Kurz vor Übernahme des ersten Jets vom Typ B747-8 durch Lufthansa kämpft Hersteller Boeing noch mit einem technischen Problem, das die Tanks in den Heckflügeln betrifft. "Wir untersuchen eine Reihe möglicher Lösungen", sagte eine Boeing-Sprecherin dem Nachrichtenmagazin Focus.

Douglas-AR berät in Sondersitzung über Börsen-Rückzug - Zeitung

Der Douglas-Konzern bereitet einem Zeitungsbericht zufolge den Abschied von der Börse vor. Der Aufsichtsrat (AR) komme am Mittwoch zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, um über den Plan zu beraten, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Bei Douglas war niemand für einen Kommentar zu erreichen.

Fraport trotz Niederlage weiter an Flughäfen in Brasilien interessiert

Von der Niederlage bei der Auktion um den Betrieb von Brasiliens größtem Flughafen lässt sich die Fraport AG nicht abschrecken. Der Flughafenbetreiber habe durchaus Interesse an weiteren Bieterverfahren um Flughafenlizenzen in dem Land, sagte Felix von Berg, bei Fraport für globale Investitionen zuständig.

HRE-Bad-Bank wird für Steuerzahler teurer als gedacht - Magazin

Die Abwicklung von Altlasten der verstaatlichten Hypo Real Estate (HRE) kommt den Steuerzahler laut Spiegel-Vorabbericht deutlich teurer zu stehen als bislang gedacht. Zudem wüchsen die Zweifel, dass sich das Nachfolgeinstitut der Immobilienbank überhaupt privatisieren lasse.

Schlecker kann nicht auf Hilfen von der KfW hoffen

Die insolvente Drogeriekette Schlecker kann ihre Hoffnungen auf Hilfe der KfW begraben. Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigte einen entsprechenden Bericht der Welt am Sonntag. Die Zeitung hatte geschrieben, die Kredite der KfW seien auf kleine und mittelständische Firmen ausgerichtet, Schlecker erfülle die Kriterien nicht.

Glencore will kanadisches Saatgut-Unternehmen kaufen - Zeitung

Der Rohstoffgigant Glencore will offenbar seine Präsenz im nordamerikanischen Getreidemarkt ausbauen. Das Unternehmen mit Sitz in der Schweiz habe ein 3,5 Milliarden US-Dollar schweres Angebot für den kanadischen Saatgutkonzern Viterra unterbreitet, berichtet der Sunday Telegraph ohne Nennung von Quellen. Glencore wollte den Bericht nicht kommentieren.

DJG/mgo/jej 

(END) Dow Jones Newswires

March 11, 2012 12:30 ET (16:30 GMT)

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