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Prime Quants (Archiv)
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Bieterwettstreit mit Telekom belastet Sky

(Prime Quants) - Was haben Telekom und Sky Deutschland gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Auf den Zweiten haben sich in der Vergangenheit aber durchaus Überschneidungen ergeben, die interessante Situationen hervorrufen. Gerade in der Unterhaltungsbranche in den deutschen Heimen haben sich dank schneller Internetverbindungen und deren großflächige Verfügbarkeit in den letzten Jahren erhebliche Veränderungen ergeben.

Das klassische Bezahlfernsehen, das über Kabelanschluss oder Satellitenverbindung, die Inhalte gegen bare Münze ins Haus bringt, hat ernstzunehmende Konkurrenz bekommen. Mit Video-On-Demand und Dank der Livestreamingtechnologie ist es möglich nahezu völlig flexible Inhalte auf die Bedürfnisse der Kunden zurechtzuschneidern. Dem Kunden ist es unterm Strich schlichtweg egal, über welches Medium er seine Filme oder die Bundesligaübertragungen sieht. Diese Livebilder vom deutschen Fußball könnten jetzt zum Zankapfel werden, der Sky Deutschland stark belastet, denn die Telekom hat ihr Angebot im Bieterverfahren um die Rechte eingereicht und ist damit offiziell im Bieterkreis. Für die Telekom ein lukratives Nebengeschäft, für Sky ein Hauptmotor im Abogeschäft. Sollte das finanzstarke Bonner Unternehmen den Bieterwettstreit gewinnen, sieht es für Sky Deutschland sehr viel schlechter aus, da eines der Hauptverkaufsargumente wegfällt. Vielleicht wird schon bald die Bundesliga exklusiv im Telekom Entertain Programm zu sehen sein. Man sollte meinen, dass die Lizenzen Sky einiges wert sind. Allerdings ist nicht zu erwarten, dass die Unternehmensführung von Sky die Lizenzen unter allen Umständen wird kaufen wollen. Auch dort werden Schmerzgrenzen existieren, zu denen man bereit ist die Liveübertragung aufzugeben.

Ausblick: Jetzt, wo es offiziell ist, dass die Telekom mitbietet, läuft es auf die Vergabe der Lizenzen hinaus. Dort entscheidet sich, ob die eigenen Vorgaben von Sky zum Abogeschäft erreicht werden können oder ob Abstriche gemacht werden müssen. Sollte Sky die Liverechte nicht bekommen, ist mit Verkaufsdruck für die Aktie zu rechnen. Schon allein die Situation, dass mit der Telekom ein ernstzunehmender Mitbieter auf dem Parkett steht, drückt am Dienstag den Kurs der Aktie von Sky um 2,6 Prozent auf 1,90 Euro. Das Papier hatte in der jüngeren Vergangenheit bereits zweimal den Bereich um 2,50 Euro angetestet, konnte ihn aber nie überwinden. Für den Dienstag ist aus technischer Sicht wichtig, dass Sky die 1,90 Euro halten kann, denn darunter kann es ganz schnell bis auf 1,70 Euro zurückgehen. Im schlimmsten Fall rutscht die Aktie dann sogar unter 1,50 Euro und das binnen weniger Tage. Dieses Szenario ist aber eher zu erwarten, falls Sky nicht den Zuschlag bei den Lizenzverhandlungen erhält. Geht der Zuschlag an Sky, stehen die Widerstände bei 2,50 Euro im Fokus.

/sj

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