Grund für die Kurszielsenkung sei der Anlagehintergrund der Commerzbank. So schreiben die Analysten, dass die Bank große Anleihenpositionen der problembehafteten PIIGS-Staaten mit sich herumschleppt. PIIGS-Staaten, das sind Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien. Würden diese Positionen verkauft, müsste das Kreditinstitut derzeit einen Verlust von 5,5 Milliarden Euro hinnehmen, schätzen die Experten. Zudem bewerten sie das Chance-Risiko-Profil der Commerzbank-Aktie als unattraktiv. Es gibt allerdings auch Analysten, die die Commerzbank positiver einschätzen. So zum Beispiel die WestLB. Sie empfiehlt die Aktie nach wie vor zum Kaufen, senkt allerdings das Kursziel von 2,80 Euro auf 2,70 Euro. Damit ist aber immer noch ein Kurspotential von über 60 Prozent drin. Grundsätzlich empfehlen Experten die Aktie hauptsächlich langfristig orientierten Anlegern. Die aktuellen Kurse werden als Einstiegskurse bewertet. Von Ausstieg ist derzeit bei Daimler die Rede. Laut einem Bericht des "Manager Magazins" plant das Emirat Abu Dhabi seine Beteiligung an dem Autobauer abzugeben. Daimler würde damit seinen Großinvestor verlieren. Angeblich werde bereits über die Modalitäten des Ausstiegs verhandelt. Mehr dazu sehen Sie im Video!
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