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Prime Quants (Archiv)
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Langfristiger Blick auf die Commerzbank

(Prime Quants) - Langfristig betrachtet gibt es bei der Commerzbank nicht viel zu holen. Zumindest, wenn man einzig den Chart zu Rate zieht, denn da seit nunmehr fast einem Jahr im Grunde nach nicht viel bemerkenswertes passiert. Sicherlich, die Aktie hat 3 Euro unterboten und später sogar 2 Euro, aber verglichen mit der Vergangenheit sind das Niveaus, die eigentlich nicht zur Historie der Aktie gehörten. Kurse um 3 Euro markierten zuvor den Tiefpunkt in der 2008er Baisse.

Selbstverständlich ist die Commerzbank heute alles andere als das Unternehmen, das um die Jahrtausendwende noch bei 44,30 Euro gehandelt werden konnte. Dafür hat sich schon allein das Umfeld in der Bankenbranche seitdem zu stark verändert und zwangsläufig auch seine Spuren bei der Commerzbank hinterlassen. Der Kampf zwischen einem Euro und zwei Euro ist historisch betrachtet eigentlich nur ein Nebenkriegsschauplatz. Die Hauptschlacht dürfte die Commerzbank jedoch 2008 geschlagen und verloren haben, wo man sich von Notierungen jenseits der 30 Euro verabschieden musste. Die Sorgen, die innerhalb der Commerzbank existieren sind real und nicht ungefährlich, aber der aktuell laufende Umbau des Geldhauses zeigt, dass die Unternehmensführung die Aufgabe annimmt und angeht. Mittlerweile können sie sogar schon recht optimistisch auf die Anforderungen an die Eigenkapitalquote der Europäischen Bankenaufsicht schauen. Die Kriterien werden wohl erreicht.

Ausblick: Langfristig betrachtet und damit sind mehrere Jahre gemeint, ist die Commerzbank eigentlich als günstig zu betrachten. Wer die nötige Zeit und Ruhe hat, könnte sich jetzt günstig mit Aktien der Frankfurter Bank eindecken. Allerdings benötig man einen langen Atem und der Anlagehorizont beträgt für die "Kaufen und liegen lassen Strategie" mehrere Jahre, wahrscheinlich mindestens drei. Dafür winken aber auch höchstwahrscheinlich ordentliche Renditen. Anleger müssen aber auch ein dickes Fell haben, denn kurz- bis mittelfristig hat die Aktie in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass sie hochvolatil sein kann und in Wochen 20 Prozent zulegen oder auch verlieren kann. Die UBS hat jetzt auch unlängst die Aktie auf Verkaufen mit Kursziel 1,50 Euro gesetzt. Die Aktie kann am 24.4.2012 zu 1,55 Euro gekauft werden, ist also nicht mehr weit von dieser Marke entfernt. Entweder man kann diese Vorfälle emotionslos betrachten oder ist so entspannt sich den Aktienkurs für die nächsten eins, zwei Jahre einfach nicht mehr anzusehen. Dann kann aus einem Longengagement bei der Commerzbank eine erfreuliche Sache werden.

Hinweise und Disclaimer
Die hier vorgestellten Trading-Ideen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung zum Erwerb der beschriebenen Produkte dar. Die enthaltenen Informationen zur Wertentwicklung in der Vergangenheit bieten keine Gewähr für zukünftige Erträge. Aussagen über die Zukunft sind immer risikobehaftet. Die Autoren sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in den genannten Wertpapieren nicht investiert. Weitere Ausführungen finden Sie hier: www.prime-quants.de/disclaimer

© 2012 Prime Quants
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Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

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