Der Versuch Spaniens die landeseigene Bankenkrise in den Griff zu bekommen ist für den Marktexperten Andreas Wolf, DAX-Bulletin, ein realistischer Lösungsansatz: "Andere Ländern haben schon gezeigt, dass dies funktioniert. Spanien löst das Problem eigentlich souverän". Heftiger bleibt weiterhin die Situation in Griechenland. Besonders der Schuldenabbau stellt ein großes Problem dar: "Bei dem Schuldenberg kann nicht erwartet werden, dass diese in 5 Jahren abgetragen sind", so Wolf weiter. Der Euro geht seit Wochenbeginn auf Tauchkurs. Auch hier hinterlässt die Schuldenkrise deutlich ihre Spuren. Und für Andreas Wolf kann es auch noch so weiter gehen: "Es ist durchaus denkbar, dass der Euro noch bis 1,20 fällt. Sogar die Trendkanallinie bei 1,12 könnte erreicht werden. Danach ist es aber ausgestanden". Die DAX-Entwicklung für die kommenden Woche schätzt er positiver ein: "Bis Juli könnten wir noch an die 7.000er-Punkte-Marke rankommen. Aber im zweiten Halbjahr wird es spannend, da sich der Fokus auf die US-Schuldenkrise legen wird".
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