Zum letzten Mal leitet Josef Ackermann eine Hauptversammlung. Sein gewohntes Siegerlächeln scheint diesmal allerdings etwas eingefroren. Der Blick in die Zukunft fällt jedenfalls durchaus nachdenklich aus. Sorgen macht demzufolge vor allem die Schuldenkrise in Europa. Aber auch der Wachstumsmotor Asien sei ins Stocken geraten, so Ackermann. Deswegen sei es wichtig auf stabile Säulen wie das Privatkundengeschäft zu setzen. Eine Meinung, die von Experten geteilt wird. Die Deutsche Bank ist jedenfalls gezwungen ihr Geld zusammenzuhalten und seriös zu wirtschaften. Grundsätzlich ist Ackermann überzeugt ein bestelltes Feld zu hinterlassen. So sei die Deutsche Bank in der Lage auch die schärferen Kapitalanforderungen nach Basel III zu erfüllen. Trotzdem muss sich der Schweizer von den Aktionären jede Menge Kritik anhören.
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