Fielmann konnte im ersten Quartal 2012 bei Umsatz und Ergebnis zulegen. "Jede zweite Brille wird in einem Fielmann-Geschäft gekauft", sagt Georg Alexander Zeiss, Finanzvorstand von Fielmann. Und das Unternehmen möchte weiter wachsen, jedoch nicht durch den Verkauf von Brillen im Internet. "Sie können die komplexen Messungen, die individuellen Beratungen nicht so gewährleisten, wie der Kunde das vom stationären Handel gewöhnt ist", so Zeiss weiter. Der Umsatz von Fielmann war im Auftaktquartal um 6,1 Prozent auf 271,5 Millionen Euro gestiegen. Um 6,3 Prozent hatte sich auch der Gewinn verbessert. Unter dem Strich hatte Fielmann 33,6 Millionen Euro vorweisen können. Damit erfüllte die Optikerkette alle Erwartungen zum Jahresanfang. Analyst Cosmin Filker von der GBC AG sieht das ähnlich: "Die operative Entwicklung im ersten Quartal reiht sich nahtlos in die sonstige Entwicklung des Unternehmens ein." Immer mehr Menschen kaufen ihre Brille bei Fielmann und lassen die Kassen klingeln. "Gleichzeitig wird auch die hohe Stabilität des Unternehmens sichtbar!" Fielmann steht derzeit gut da und will mit dem Ausbau des Filialnetzes weiter wachsen. "Das besondere bei Fielmann ist, dass der Filialnetzausbau aus dem Cashflow gestemmt werden soll", so Filker. Die Mittelständische Pharma Holding AG hat vor Kurzem mit rund 52 Prozent die Mehrheit am Grundkapital der Windsor AG erworben. "Ein besonderes Augenmerk dürfte die MPH auf die zwei Pharmatöchter der Windsor AG gelegt haben; besonders auf die auf den Generikavertrieb spezialisierte Simgen GmbH", sagt Cosmin Filker, Analyst bei der GBC AG. Filker blickt zuversichtlich in die Zukunft: "Die Ergebnismarge sollte etwa auf dem Vorjahresniveau ausfallen!" Der Start ins Jahr 2012 war MPH nicht perfekt gelungen: Der Umsatz kletterte auf 40,7 Millionen Euro, das EBIT ging um 4,6 % auf 3,1 Millionen Euro zurück.
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