Von Gisela Simon
Der Frühindikator der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat im Juni für den Euroraum weiterhin ein schwaches Wirtschaftswachstum signalisiert. Innerhalb des Euroraums zeigen auch die Indikatoren für Deutschland und Frankreich, obwohl beide ebenfalls geringfügig gesunken sind, eine Fortsetzung des schwachen Wachstums an. In Italien zeichne sich eine stärkere Verlangsamung ab, teilte die OECD weiter mit. Dagegen zeige der Frühindikator für Großbritannien erste Anzeichen einer Belebung der Wirtschaftsaktivität.
Insgesamt deutet der OECD-Frühindikator auf eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in den meisten großen Mitgliedsländern. So wird für Japan und die USA ein Nachlassen des Wachstumstempos signalisiert. In China, Indien und Russland ist laut Frühindikatoren weiterhin eine Abschwächung zu erwarten. In Brasilien dürfte die Belebung der Aktivität etwas schwächer verlaufen als im vergangenen Monat signalisiert.
Der OECD-Frühindikator ging im Juni auf 100,3 zurück von 100,4 Punkten im Vormonat. Der Indikator für den Euroraum sank auf 99,4 von 99,5 im Vormonat. Der Indikator für Deutschland stellte sich auf 99,3, nachdem er im Mai bei 99,4 gelegen hatte.
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August 09, 2012 06:15 ET (10:15 GMT)
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