Öl – das schwarze Gold – ist der Schmierstoff des täglichen Lebens. Wir brauchen es zum Tanken, Heizen oder als Grundstoff für jede Menge chemischer Produkte. Insbesondere in den Schwellenländern steigt die Nachfrage stetig an. Chinas Volkswirtschaft ist bereits heute weltweit der größte Energieverbraucher. Auch wenn momentan deren Wirtschaft weniger stark wächst, so bleibt der Trend des Ölverbrauchs bestehen: aufwärts. Zudem rücken nach der Atomreaktorkatastrophe in Fukushima zunehmend wieder fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung ins Verbraucherbewusstsein. All dies sollte langfristig preisstützend für den Preis des schwarzen Goldes und damit auf die Wertentwicklung von Unternehmen dieses Sektors wirken.
Attraktive Bewertungen
Fundamental sprechen derzeit viele Gründe für ein Engagement bei Öl- und Gaskonzernen. Während beispielsweise Spaniens Repsol oder Großbritanniens British Petrol (BP) mit Kurs-Gewinn-Verhältnissen von 9,4 bzw. 7,4 bewertet werden, müssen Investoren für russische Unternehmen wie Gazprom (3,0), Lukoil (4,1), Tatneft (4,1) oder Gazprom Neftyanaya (4,7) weniger als das Fünffache des Jahresgewinnes bezahlen. Attraktive Dividendenrenditen (Repsol: 7,4%; BP: 5,1%) runden das optische positive Bild ab.

Abb1: Aktienengagements aus dem Öl &Gas-Sektor versprechen attraktive Dividendenrenditen. Quellen: bloomberg.com, www.HaaseEwert.de
Wirtschaftliche und politische Risiken einplanen
Aktien von Öl-Gesellschaften erscheinen unter diesen Gesichtspunkten lukrativ, schließlich handelt es sich hier um ein solides Geschäftsmodell. Dennoch zeigen Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit, dass ...
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