Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka trotzt weiterhin der konjunkturellen Flaute. Nach einem starken zweiten Quartal legte der im MDAX notierte Konzern auch im dritten Vierteljahr beim Umsatz und beim Ergebnis deutlich zu und übertraf die Erwartungen der Analysten. Lediglich der Auftragseingang ging um 0,2 Prozent zurück. Hier hatten die Analysten mit mehr gerechnet.
Dank der ungebrochenen Nachfrage nach roboterbasierten Automatisierungslösungen in den Industrie- und Schwellenländern kletterte der Umsatz um ein Drittel auf 490,5 Millionen Euro. Das ist nach Angaben des Unternehmens ein neuer Rekordwert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte um zwei Drittel auf 31,7 Millionen Euro zu. Da die Umsatzerlöse die Auftragseingänge übertrafen, verminderte sich der Auftragsbestand. Kuka versicherte aber, "bis weit in das Jahr 2013" hinein gut ausgelastet zu sein.
Ihre erst im zweiten Quartal erhöhten Jahresprognose erhöhten die Augsburger um 500 Millionen Euro. Sofern sich die Rahmenbedingungen nicht verändern, rechnen sie nun mit einem Umsatz von 1,65 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge soll weiterhin mindestens 6 Prozent betragen.
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November 07, 2012 01:20 ET (06:20 GMT)
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