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marktEINBLICKE
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Im Fokus Deutsche Post: Weihnachtsgeschäft und die Schwellenländer sollen es richten?

Zwar schwächelte das Briefgeschäft der Deutschen Post auch im dritten Quartal 2012, doch trotzdem sollen laut dem DAX-Konzern die angepeilten Gewinnsteigerungen für das Gesamtjahr erreicht werden. Dabei setzt das Unternehmen seine Hoffnungen vor allem auf das Weihnachtsgeschäft, die guten Wachstumsaussichten in den aufstrebenden Märkten Asiens und die Stärken im Paketgeschäft.

Die Deutsche Post hat eigenen Angaben zufolge verstärkt damit zu kämpfen, dass ihr traditionelles Briefgeschäft immer mehr Konkurrenz durch die modernen Kommunikationssysteme erhält. Daher wurde das Ergebnis im dritten Quartal erneut durch die Schwäche im Briefgeschäft belastet. Zusätzlich machten sich die negativen Folgen der europäischen Staatsschuldenkrise auch bei dem ehemaligen Staatsmonopolisten bemerkbar. Diese negativen Aspekte konnten auf der anderen Seite allerdings teilweise durch den guten Geschäftsverlauf im Paketbereich und in den Wachstumsmärkten Asiens wettgemacht werden. Gleichzeitig fiel das Wachstum beim Paketversand zwischen Juli und September aufgrund der Pleite des Versandhändlers Neckermann nicht ganz so stark aus, wie in den Monaten zuvor, so der Konzern bei der Veröffentlichung seiner Bilanz, die dennoch solide war:

Insgesamt konnte der Konzernumsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,7 Prozent 13,8 Mrd. Euro gesteigert werden. Dagegen ging es beim Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) von 646 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 604 Mio. Euro nach unten. Beim Konzernperiodenergebnis war wiederum nur ein kleiner Rückgang von 385 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 382 Mio. Euro ...

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© 2012 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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