Der Co-Chef der Deutschen Bank ,
Anshu Jain, sieht die Bankenbranche angesichts der künftigen
strengeren Kapitalvorschriften vor einer harten Konsolidierung. "Nur
einige wenige starke und große Universalbanken werden bleiben",
sagte der Manager am Mittwoch bei einer Konferenz in Dubai. Seit der
Finanzkrise hätten die globalen Investmentbanken ihren
Fremdkapitalanteil um 40 Prozent gesenkt. Der Zusammenschluss von
Instituten werde eine nicht beabsichtigte Folge der neuen Auflagen
sein, sagte Jain. Das erklärte Ziel der Deutschen Bank ist es, sich
als eine der global führenden Universalbanken - mit
Privatkundengeschäft und Investmentbanking - zu behaupten./enl/fbr
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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