Zuletzt hat die Anleger das Wahlfiasko in Italien verschreckt. Und schon wieder ist sie da, die Angst vor einem Aufflammen der Euro-Schuldenkrise. Gestern ging es für den DAX wieder steil nach unten und nicht ohne vorher noch eine ordentliche Kurslücke zu reißen. Der Handel startete bei 7.682 Punkten und schloss bei 7.597 Punkten. Das ist ein Minus von über 2,2 Prozent und ein erneuter Angriff auf die 7.600-Punkte-Marke. Obwohl die Aktie der Deutschen Bank gestern negativ auf die Unsicherheit des DAX reagiert hat, geht es am Mittwoch wieder ein Stück aufwärts für das Papier, was möglicherweise den starken Zahlen der US-Banken geschuldet ist. Am Gesamtbild der Aktie ändert das aber leider nicht viel. Der kurzfristige Trend ist nach wie vor abwärts gerichtet. Der Vorstoß vom Montag - da ging es zeitweise hoch bis auf 37,23 Euro - ist wieder verpufft. Und auch die Unterstützung bei 35,20 Euro ist nach unten durchbrochen worden. Ein Kaufsignal würde erst vorliegen, wenn das Jahreshoch bei 38,66 Euro herausgenommen wird. Etwas anders sieht die Lage bei der Deutschen Bank aus, die sich einer Klage von Kleinaktionären ausgesetzt sieht. Die im Raum stehende Schadensersatzsumme von zehn Millionen Euro ist alledings nicht sehr bedrohlich für das Unternehmen. Das scheinen die Anleger auch zu wissen und schicken die Aktie heute mit einem satten Plus von 1,1 Prozent in den Handel. Für die Aktie geht es aber schon seit längerem bergab. Das Papier versucht sich mehr schlecht als recht an einer Bodenbildung. Von einem Einstieg kann hier erstmal nur abgeraten werden.
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