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11.04.2013 | 18:17
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von Jochen Steffens

Gönnen Sie mir einfach die folgenden Zeilen, weil es so schön ist:

Durch den starken Anstieg des DAX gestern wurde auch noch die Kür der Target-Trend-Prognose erfüllt. Der Mittelpunkt des Targets wurde heute genau getroffen und damit ist es wieder einmal gelungen, mehrere Monate im Voraus ein Kursziel UND einen genauen Zeitpunkt, wann dieses Kursziel erreicht werden wird, vorauszusagen!

Der Volltreffer:

Hier nun also der vergrößerte Chart mit dem Target, in dem Sie erkennen, dass jetzt genau der Kreuzungspunkt der Linien getroffen wurde.

Sechs Treffer bei acht Target-Prognosen!

Es wurde damit, seitdem ich im August 2010 den ersten Target-Trend-Chart hier im Steffens Daily vorgestellt habe, bei acht Target-Trend-Prognosen sechs Mal das Target getroffen (der eine Nicht-Treffer trat im Zusammenhang mit dem Euro-Krisen-Crash auf, der andere war durch eine kleine Ungenauigkeit verursacht und war ein "Beinahe-Treffer").

Jedes Mal wurden dabei die Prognosen viele Wochen im Voraus hier im Steffens Daily vorgestellt und Sie konnten den Verlauf live mitverfolgen (so waren keine Tricks möglich).

Vier von sechs Volltreffern

Von den sechs Target-Treffern waren zudem vier Volltreffer - sprich, es wurde nicht nur das Target, sondern auch genau der Mittelpunkt des Targets getroffen. Ich bin mir sicher, es gibt keine andere Methode, die mit so einer hohen Trefferquote derart genau ein Kursziel und den Tag, wann dieses getroffen wird, mehrere Monate im Voraus vorhersagen kann und dies auch live eine großen Leserschaft gegenüber bewiesen hat!

Aber nun Schluss mit der Euphorie…

Als Trader müssen wir uns leider sehr schnell wieder von derart freudigen Erfolgen frei machen. Sie führen sonst schnell zu einer überhöhten Selbsteinschätzung. Diese wiederum endet oft in einer Katastrophe, und zwar weil man bei zu vielen guten Trades gerne den Respekt vor den Börsen verliert. Ein Umstand, den bestimmt die meisten von Ihnen kennen: Wenn es zu lange zu gut läuft, wird der Mensch übermütig und unvorsichtig. In diesem Übermut geschehen die allergrößten und meistens sehr teuren Fehler.

Aber die kleine Freude heute sollte uns trotzdem gegönnt sein. Es steckte schließlich sehr viel Arbeit in der Entwicklung dieser Methode und natürlich auch hinter der Erstellung dieser Charts.

Apropos Arbeit

In den kommenden Tagen werde ich - wie gewohnt - den Chart komplett überarbeiten und Ihnen dann hoffentlich schon im Laufe der kommenden Woche das Ergebnis mit den neuen Targets (sofern vorhanden) vorstellen.

Und damit zum Markt:

US-Erstanträge sinken überraschend deutlich auf 346.000

Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe ist überraschend deutlich um 42.000 auf 346.000 gesunken. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 360.000 Anträge gerechnet.

Interessant ist die Reaktion des Markts, denn anstatt diese deutlich besseren Zahlen zu bejubeln, kam es im weiteren Verlauf nach der Veröffentlichung zu eher wieder leicht sinkenden Kursen. Hier zeigt sich, dass mittlerweile bei den Anlegern die Sorge angekommen ist, dass zu gute Zahlen vom US-Arbeitsmarkt die Fed dazu bewegen könnten, die lockerere Geldpolitik in einigen Monaten vorsichtig zu straffen.

Und daraus wird sich in den kommenden Monaten eine Tendenz ableiten: Gute Wirtschaftsdaten führen nicht mehr zu steigenden Kursen, sondern zu verhaltenen Kursverlusten im weiteren Verlauf nach der Veröffentlichung. So paradox das auch klingen mag, es ist keine ungewöhnliche Reaktion. Schon in der Vergangenheit wurden bessere Wirtschaftsdaten dann abgestraft, wenn der Markt mit einer dadurch bedingten strafferen Geldpolitik rechnete.

Aber wie gestern geschrieben: Grundsätzlich bleiben die Märkte auch in einer solchen Phase so lange unterstützt, bis das Zinsniveau tatsächlich ein für den Wirtschaftsaufschwung kritisches Niveau erreicht.

Viele Grüße

Jochen Steffens


© 2013 Börse-Intern