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UPDATE: MÄRKTE USA/Fed-Protokoll löst Achterbahnfahrt an Wall Street aus

(NEU: US-Rentenmarkttabelle) 
 
Von Florian Faust 
 

Unsicherheit gehört zu den größten Hemmschuhen an den Aktienbörsen. Mit Veröffentlichung des jüngsten Sitzungsprotokolls der US-Notenbank ist diese am Mittwoch keineswegs von der Wall Street gewichen. Denn das Protokoll zeigte einmal mehr, wie uneins die Mitglieder des Offenmarktausschusses der Federal Reserve waren. Das Papier blieb die erhoffte Klarheit über die Frage schuldig, wann die Fed beginnt, ihre Anleihekäufe zurückzufahren. In den "Minutes" fanden sich Argumente von Befürwortern wie Gegnern eines Ausstiegs. Das weitere Vorgehen der Fed bleibe also Spekulation, hieß es unisono im Handel.

Anleger spekulierten fleißig mit. Denn ein eindeutiger Markttrend ließ sich kaum ausmachen. In einer ersten Marktreaktion gaben die Aktienkurse deutlich nach, während der Dollar stieg. Anschließend erholten sich Aktien wieder und drehten gar zeitweise ins Plus, nur um dann abermals zu fallen. "Das war eine typische Blackbox-Reaktion", versuchte Marktstratege David Lutz von Stifel Nicolaus, das volatile Auf und Ab zu erklären. "Die Aussagen laufen völlig konträr auseinander und sind noch dazu ziemlich konfus", ergänzte Keith Bliss von Cuttone & Co.

Der Dow-Jones-Index sank unter die 15.000-Punktemarke und baute seine Durststrecke damit auf sechs Sitzungen aus. Der US-Leitindex schloss 0,7 Prozent tiefer bei 14.898 Zählern. Für den S&P-500 ging es um 0,6 Prozent und für den Nasdaq-Composite um 0,4 Prozent nach unten. Die Umsätze kletterten auf 0,66 (Dienstag: 0,63) Milliarden gehandelter Aktien. Auf 839 (2.369) Kursgewinner kamen 2.237 (737) -verlierer, unverändert schlossen 100 (79) Titel. Positive Immobiliendaten beeindruckten Anleger indes nicht. Die Lage am US-Häusermarkt hatte sich im Juli weitaus deutlicher als erwartet verbessert. Die Verkaufszahlen bestehender Häuser stieg auf das höchste Niveau seit fast vier Jahren.

Am Devisenmarkt fiel der Euro unter die Marke von 1,34 Dollar, die er am Vortag noch deutlich hinter sich gelassen hatte. Mit den Fed-Protokollen weitete die Gemeinschaftswährung ihre Abgaben zunächst aus, fing sich dann aber wieder leicht. Im späten US-Geschäft ging sie bei 1,3355 Dollar um. Am Ölmarkt belasteten zunehmende Sorgen über eine sinkende Nachfrage aus den Schwellenländern. Neben China stehe hier vor allem die Entwicklung in den anderen BRIC-Staaten im Fokus, hieß es. Immer mehr Staaten in Wachstumsregionen berichteten über einen konjunkturellen Abschwung. Unterdessen sind die Rohöllagerbestände in den USA in der Vorwoche deutlicher als vorhergesagt gefallen. Für ein Barrel der US-Sorte WTI wurden zum Settlement 103,85 Dollar bezahlt, ein Abschlag von 1,2 Prozent zum Vortagesschluss. Ein Fass der europäischen Referenzsorte Brent verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 109,81 Dollar.

Der Goldpreis zeigte sich im Anschluss an die Fed-Verlautbarungen hoch volatil, die Spanne zwischen Tageshoch und -tief betrug knapp 20 Dollar. Im späten Handel waren 1.369 Dollar je Feinunze fällig - ein Minus von 0,1 Prozent. Die Rendite zehnjähriger US-Schuldtitel stieg auf 2,87 nach 2,82 Prozent am Vorabend. Die Notierungen am US-Anleihemarkt fielen mit den überzeugenden Immobiliendaten und bauten die Verluste mit den Fed-Schlagzeilen aus.

Am Aktienmarkt gab es positive und negative Nachrichten aus dem Einzelhandelssektor. Lowe's präsentierte im zweiten Quartal ein starkes Umsatzergebnis. Der flächenbereinigte Umsatz auf dem US-Markt stieg um 9,6 Prozent - das beste Ergebnis des Einzelhändlers seit Frühjahr 2004. Für die Aktie ging es um 3,9 Prozent gen Norden. Target-Titel ermäßigten sich um 3,6 Prozent, nachdem der Einzelhandelskonzern Anleger mit einem schwachen Ausblick verschreckt hatte.

Staples-Papiere brachen um 15,3 Prozent ein, der Büroausstatter legte enttäuschende Geschäftszahlen vor und senkte seinen Ausblick. Nach Handelsschluss gewährte Hewlett-Packard einen Blick in die Bücher. Der Konzern befindet sich in einer Übergangsphase. Der einstige Platzhirsch auf dem PC-Markt müht sich um eine Anpassung an die jüngsten Branchenumwälzungen. Die Titel sanken im Vorfeld des Geschäftsausweises um 1,8 Prozent.

=== 
INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          14.897,55  -0,70  -105,44 
S&P-500        1.642,80  -0,58    -9,55 
Nasdaq-Comp.   3.599,79  -0,38   -13,80 
Nasdaq-100     3.071,47  -0,35   -10,70 
 
DEVISEN   zuletzt  '+/- %  Mi, 8.05 Uhr  Di, 17.17 Uhr 
EUR/USD    1,3347  -0,54%        1,3420         1,3429 
EUR/JPY  130,5141  -0,29%      130,8958       130,4124 
EUR/CHF    1,2318   0,06%        1,2311         1,2322 
USD/JPY   97,7820   0,20%       97,5820        97,1100 
GBP/USD    1,5667  -0,01%        1,5669         1,5682 
 
Kupon   Laufzeit  Notierung  Änderung  Rendite  Änderung 
1/4%     2-jähr.  99 25/32   - 1/32    0,367%   +2,4 BP 
5/8%     3-jähr.  99 19/32   - 5/32    0,766%   +5,1 BP 
1 3/8%   5-jähr.  99 24/32   -14/32    1,636%   +9,2 BP 
1 7/8%   7-jähr.  98 3/32    -19/32    2,299%   +9,2 BP 
1 3/4%  10-jähr.  96 21/32   -20/32    2,888%   +7,4 BP 
2 7/8%  30-jähr.  94 27/32  -1-3/32    3,918%   +6,5 BP 
=== 
Kontakt zum Autor: florian.faust@dowjones.com 
DJG/DJN/flf 

(END) Dow Jones Newswires

August 21, 2013 17:24 ET (21:24 GMT)

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