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K+S: Rette sich wer kann

Es vergeht kaum ein Tag, an dem es keine neuen Entwicklungen am Kali-Markt gibt und die Aktie des Salz- und Düngemittelherstellers K+S (WKN KSAG88) deshalb nicht im Fokus des Anlegerinteresses stehen würde. Viele Investoren hoffen angesichts der neuesten Nachrichtenlage, dass die früheren Partner des größten Preiskartells der Branche zu einer neuen Vertriebspartnerschaft finden können und sich die Preise somit stabilisieren. Allerdings würde eine solche Einigung zwischen Uralkali und Belaruskali zu keiner Lösung der grundsätzlichen Probleme der Branche führen. Vielmehr bieten kurzfristige Kurszuwächse bei K+S Gelegenheiten für einen Ausstieg.

Erinnern wir uns also an eine angeblich heile Welt am Kali-Markt, die vor rund zwei Monaten noch herrschte, bevor Uralkali-Chef Wladislaw Baumgertner angekündigt hatte, das bis dahin größte Preiskartell der Branche Belarusian Potash Company (BPC) verlassen zu wollen, um die eigenen Kapazitäten voll auszulasten. Schon vor dem radikalen Schritt Baumgertners, der ihm nun sogar die Verhaftung in Weißrussland eingebracht hat, befanden sich die Preise für Kaliprodukte unter großem Druck. Viele kleine und große Anbieter haben die hohen Preise genutzt, die noch vor wenigen Jahren erzielt werden konnten, um in den Markt einzusteigen oder um Kapazitäten zu erhöhen.

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© 2013 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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