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Zehn vor Zehn: DAX um Vortagesschluss, Alcoa sorgt für guten Auftakt in die Berichtsaison

Der anhaltende US-Haushaltsstreit belastete gestern Abend die US-Börsen. Doch nach Börsenschluss gab es einige Nachrichten, die dafür sorgen, dass der DAX am Mittwochvormittag wenigstens um den Vortagesschluss notiert und nicht weiter abrutscht. Demnach will Präsident Barack Obama heute die Nominierung Janet Yellens zur Fed-Chefin offiziell bekannt geben. Sie steht, genauso wie Ben Bernanke, für die Fortführung der lockeren Geldpolitik der Fed. Gleichzeitig schaffte es der Aluminiumkonzern Alcoa die Marktteilnehmer mit seinem Zahlenwerk für das dritte Quartal positiv zu überraschen.

Alcoa schüttelt Dow-Abstieg ab

Etwas ungewohnt war es schon. Denn gestern Abend läutete der Aluminiumkonzern Alcoa (WKN 850206) die US-Berichtsaison für das dritte Quartal ein und dies nicht als Teil des Dow Jones. Allerdings bedeutete dies für die nackten Zahlen keinen Nachteil. Alcoa wies einen Nettogewinn von 24 Mio. US-Dollar aus gegenüber einem Verlust von 143 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Mit dem bereinigten EPS von 11 Cents konnte das vom ehemaligen Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geführte Unternehmen die Markterwartungen von 6 Cents deutlich übertreffen. Die Umsatzerlöse fielen leicht auf 5,8 Mrd. US-Dollar, blieben aber über den Konsensschätzungen. Alcoa profitierte insbesondere von einer guten Nachfrage aus der Flugzeug- und Autoindustrie.

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