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Zehn vor Zehn: Unsicherheit kehrt zurück, Intel und Yahoo im Fokus

Gestern sah es noch so aus, als stünden die Demokraten und Republikaner kurz vor einer Einigung im US-Haushaltsstreit, so dass der DAX aufgrund dieser positiven Nachrichten ein neues Allzeithoch und den erstmaligen Sprung über die Marke von 8.800 Punkten feiern konnte. Dienstagnacht folgte jedoch die Enttäuschung, weshalb der Auftakt in den Mittwochhandel wieder von deutlich mehr Unsicherheit geprägt ist. Viel Zeit bleibt schließlich nicht mehr, denn morgen wird die Schuldenobergrenze erreicht.

Yahoo schrumpft weiter

Es ist ja nichts neues, dass sich der Internet-Pionier Yahoo (WKN 900103) unter Marissa Mayer auf Schrumpfkurs befindet. Doch bisher konnte das Unternehmen immerhin auf der Ergebnisseite überzeugen. Der operative Gewinn fiel im dritten Quartal jedoch um 39 Prozent auf 93 Mio. US-Dollar. Zu diesem Rückgang hatten vor allem Investitionen in neue Produkte beigetragen, die dem Unternehmen wieder zu mehr Wachstum verhelfen sollen. Der Nettogewinn lag bei 297 Mio. US-Dollar nach 3,16 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Allerdings wurde das Vorjahresergebnis durch Anteilsverkäufe beflügelt. Das bereinigte EPS fiel von 35 Cents im Vorjahr auf 34 Cents, blieb jedoch über den Konsensschätzungen von 33 Cents. Freude bereitete den Anlegern dagegen die Nachricht, wonach Yahoo bei einem Alibaba-Börsengang einen größeren Anteil am erfolgreichen chinesischen Internetkonzern behalten und somit auch zukünftig massiv von dieser Beteiligung profitieren würde.

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