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RWE & E.ON: "Alle Klarheiten beseitigt"

An den beiden großen deutschen Energieversorgern RWE (WKN 703712) und E.ON (WKN ENAG99) scheinen sich derzeit die Analysten-Geister zu scheiden. An einem Tag steht eine positive Analystenstimme für einen der zwei im DAX gelisteten Versorger im Blick und sorgt auf diese Weise für Kursgewinne bei beiden Titeln. Am nächsten Tag kann sich das Bild jedoch schon wieder um 180 Grad drehen. Für Anleger bleibt es somit schwierig, an ein Comeback, der in den vergangenen Jahren geradezu verprügelten Papiere, zu glauben, geschweige denn darauf Geld zu setzen.

Nun hat man bei der Schweizer Großbank UBS die Branchenriesen E.ON von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 12,20 auf 10,50 Euro gesenkt. Zudem setzte der für die Studie zuständige Analyst die E.ON-Aktie auf die "Key Call List" der am wenigsten bevorzugten Werte. Ihm waren insbesondere die vom Unternehmen für verschiedene Geschäftsbereiche in den vergangenen Monaten mehrfach und überraschend gesenkten Ziele ein Dorn im Auge. Daher rechnet er mit einem Ausblick für 2014 deutlich unter den Konsensschätzungen. Somit seien der jüngste, 20-prozentige Kursanstieg der Aktie und der aktuelle Bewertungsaufschlag gegenüber der Branche nicht gerechtfertigt, so die Analyse. Kein Wunder also, dass die E.ON-Aktie heute rund 3 Prozent an Wert verliert und den letzten Platz im DAX belegen muss.

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© 2013 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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