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ProSiebenSat.1: Showtalent mit DAX-Ambitionen

Die Medienwelt beschränkt sich beim Fernsehen hierzulande auf zwei große Konzerne, ProSiebenSat.1 (WKN PSM777) und RTL (WKN 861149), sowie die öffentlich-rechtlichen Anstalten. Während die Luxemburger erst seit kurzem im MDAX sind, macht sich die Münchener ProSieben-Gruppe dank guter Geschäfte bereits zum Sprung in die erste Börsenliga auf. Über diese Entwicklungschance und andere Vorzüge der Aktie hat sich HypoVereinsbank onemarkets Gedanken gemacht. Eine Analyse, die wir ebenfalls ganz interessant finden:

ProSiebenSat.1 wandelt sich vom klassischen TV-Anbieter zum digitalen Medienhaus. Das Management verspricht sich von der Transformation deutliches Wachstum bei Umsatz und Gewinn.

Zappen war gestern, Interaktion heißt das neue Motto vor dem Fernseher. Während die Flimmerkiste läuft, surfen viele Menschen via Laptop, Smartphone oder Tablet im Internet. Sie tauschen sich mit anderen Zuschauern über die jeweilige Sendung aus, holen sich zusätzliche Informationen oder nehmen an Votings teil. Genau hier setzt die Wachstumsstrategie von Deutschlands größtem TV-Konzern an. Sukzessive ergänzt Pro- SiebenSat.1 das Fernsehgeschäft mit Aktivitäten wie Online-Videos und -Spielen. Gleichzeitig beteiligt sich das Unternehmen mit Wagniskapital an aussichtsreichen Internetfirmen. "Die Vernetzung unseres TV-Geschäfts mit unseren Digital- und Ventures-Aktivitäten ist die Basis für dynamisches und langfristiges Wachstum der ProSiebenSat.1 Group", erklärt Vorstandschef Thomas Ebeling im Geschäftsbericht 2012.

Digitale Medienwelt

Quelle: onemarkets Magazin HypoVereinsbank, Februar 2014

Quelle: onemarkets Magazin HypoVereinsbank, Februar 2014

Das Konzept scheint aufzugehen. In den ersten drei Quartalen 2013 verbuchte die Sparte "Digital & Adjacent" ein Umsatzwachstum von mehr als 50 Prozent. Zu diesem Segment zählt unter anderem Maxdome, Deutschlands größte Online- Videothek. Gegen eine monatliche Gebühr stehen dem Nutzer 56.000 Titel zur Verfügung. Gleichzeitig betreibt der Konzern MyVideo. Pro Monat verzeichnet das werbefinanzierte Portal 40 Millionen Abrufe. Im Geschäftsbereich "Digital & Adjacent" ist auch die Beteiligungsfirma SevenVentures angesiedelt. Zum Portfolio zählt beispielsweise Zalando. Auf den Sendern der ProSieben-Gruppe ausgestrahlte Werbespots mit dem Slogan "Schrei vor Glück" bescherten dem Online- Modehändler florierende Geschäfte. Im ersten Halbjahr 2013 legte der Nettoumsatz um mehr als 70 Prozent zu. Conor O'Shea, Aktienanalyst bei Kepler Cheuvreux, sieht in Zalando ein Paradebeispiel für die Attraktivität sogenannter Media-for-Equity-Deals. Dabei stellt Pro- SiebenSat.1 freie Werbeplätze zur Verfügung und erhält im Gegenzug Anteile am unterstützten Unternehmen. Trotz der Erfolge im Digitalbereich entfällt der Großteil der Erlöse auf das Kerngeschäft. Neben den angestammten Kanälen SAT.1, ProSieben und Kabel eins sendet das Unternehmen mittlerweile Spezialprogramme wie Sixx, SAT.1 Gold oder ProSieben MAXX. Zu den erfolgreichsten Formaten zählt "The Voice of Germany". Diese Castingshow steht exemplarisch für die Konzernstrategie. 2012 schaffte die zweite Staffel in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen Einschaltquoten von bis zu 30,2 Prozent. Während der jeweiligen Ausstrahlung besuchten bis zu 1,7 Millionen Nutzer die Internetseite der Show. ProSiebenSat.1 geht noch einen Schritt weiter. Das Unternehmen schickt die "Voice"-Stars auf Tournee. Im vergangenen Jahr wollten dabei 70.000 Besucher ihre Idole sehen.

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Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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