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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/China und Russland lehren Anleger das Fürchten

Aus Vorsicht wird Furcht: tendierten die Indizes an Wall Street an den vergangenen Tagen nur wenig verändert, ging es am Donnerstag steil abwärts. Im Grunde waren es die alten Themen, die belasteten: Voran die Schwäche der chinesischen Wirtschaft, die freilich durch neue Daten frische Bestätigung fand. Dann der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine - hier spitzt sich die Lage mit dem für Sonntag geplanten Referendum auf der Krim zu. Von einem "kleinen Käuferstreik" sprach Dave Rovelli von Canaccord Genuity und verwies ebenfalls auf China und Russland.

Dabei hatte es am Donnerstag an der Wall Street recht freundlich begonnen. Denn heimische Wirtschaftsdaten signalisierten eine Erholung. Die Kauflust der Amerikaner belebt sich, gleichzeitig bessert sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt, wie die vorbörslich veröffentlichten Daten zu Einzelhandelsumsätzen und Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe zeigten. Doch das reichte nicht aus, um den genannten Gespenstern den Garaus zu machen.

Der Dow-Jones-Index verlor schließlich 1,4 Prozent auf 16.109 Punkte. Der S&P-500 fiel um 1,2 Prozent auf 1.846 Punkte. Der Nasdaq-Composite gab 1,5 Prozent ab auf 4.260 Punkte. Das Umsatzvolumen stieg leicht auf 0,69 (Mittwoch: 0,66) Milliarden Aktien. Von den gehandelten Titeln schlossen 1.024 (1.807) mit Kursgewinnen, 2.111 (1.319) mit -verlusten und 72 (77) unverändert.

Manche Teilnehmer sahen dennoch ein paar Hoffnungszeichen. "Gewöhnlich steigt das Volumen an Tagen mit starken Verkäufen", sagte Rovelli. "Doch heute war dies nicht der Fall". Viele Teilnehmer warteten ab, in welche Richtung es weiter geht. Und Mohit Bajaj vom Broker WallachBeth Capital meinte, es habe einige Anleger gegeben, die mit dem starken Ausverkauf in ausgesuchte Werte gegangen seien.

Am Devisenmarkt setzte der Euro zunächst seinen Siegeszug fort und erreichte bei 1,3968 Dollar den höchsten Stand seit Oktober 2011. Im US-Handel ging es dann um über ein Cent nach unten. Grund waren Aussagen des EZB-Präsidenten Draghi, wonach der starke Euro einen deutlichen Effekt auf die geringe Inflation gehabt habe. Die Inflation liegt seit Monaten deutlich unter dem Ziel der EZB von knapp unter 2 Prozent.

Sichere Häfen gerieten in den Blick der Anleger. So trieben steigende Kurse die Rendite zehnjähriger Treasurys um gleich acht Basispunkte auf 2,65 Prozent nach unten. Bajaj beobachtete "Umschichtungen von Aktien in Anleihen". Die Feinunze Gold notierte mit 1.372 Dollar etwas fester. Der WTI-Ölpreis erholte sich leicht von den jüngsten starken Verlusten. Er stieg um 0,2 Prozent auf 98,20 Dollar je Barrel. Die wöchentlichen Lagerbestände in den USA waren etwas weniger stark gestiegen als erwartet.

Die Amazon-Aktie gewann 0,2 Prozent und zeigte damit relative Stärke. Der Online-Einzelhändler will den Tarif für seine Premium-Mitglieder anheben, auf 99 von 79 Dollar pro Jahr. Mit der Aktie von General Electric ging es 1,6 Prozent abwärts. Der Konzern plant einen Börsengang für sein nordamerikanisches Kundenfinanzgeschäft. Die General-Motors-Aktrie verlor 2,2 Prozent. Der US-Autobauer räumte ein, früher als bekannt von den fehlerhaften Zündschlössern gewusst zu haben, die für mehrere tödliche Autounfälle verantwortlich sein sollen.

Aktien des Einzelhändlers Williams-Sonoma profitierten von überraschend guten Geschäftszahlen und einer höheren Dividende. Die Aktie schoss 9,8 Prozent in die Höhe. Der Discounter Dollar General hat dagegen mit seinem Ausblick enttäuscht. Das drückte die Aktie 2,7 Prozent nach unten. Aktien von Krispy Kreme Doughnuts legten 1,2 Prozent zu. Das Unternehmen hat sich für das laufende Geschäftsjahr höhere Ertragsziele gesteckt.

=== 
INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          16.108,89  -1,41  -231,19 
S&P-500        1.846,34  -1,17   -21,86 
Nasdaq-Comp.   4.260,42  -1,46   -62,91 
Nasdaq-100     3.651,49  -1,50   -55,57 
 
Kupon  Laufzeit  Notierung  Änderung   Rendite   Änderung 
1/4%    2-jähr.  99 26/32    +1/32     0,338%    -2,8 BP 
3/4%    3-jähr. 100 1/32     +5/32     0,734%    -5,0 BP 
1 1/2%  5-jähr.  99 29/32   +10/32     1,518%    -6,7 BP 
2 3/8%  7-jähr.  99 5/32    +15/32     2,129%    -7,5 BP 
2 3/4% 10-jähr. 100 27/32   +21/32     2,651%    -7,5 BP 
3 3/4% 30-jähr. 100 14/32  +1-7/32     3,600%    -6,8 BP 
 
 
DEVISEN   zuletzt  '+/- %  Do, 8.02 Uhr  Mi, 17.35 Uhr 
EUR/USD    1,3864  -0,52%        1,3937         1,3907 
EUR/JPY  140,8624  -1,46%      142,9486       142,8329 
EUR/CHF    1,2131  -0,22%        1,2157         1,2157 
USD/JPY  101,6440  -0,91%      102,5740       102,6940 
GBP/USD    1,6621  -0,29%        1,6669         1,6612 
=== 

Kontakt zum Autor: ralf.zerback@wsj.com

DJG/DJN/raz

(END) Dow Jones Newswires

March 13, 2014 16:12 ET (20:12 GMT)

Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.

© 2014 Dow Jones News
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