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SAP-Aktie: Geduld ist gefragt

Die Aktie von Europas größtem Softwarehersteller SAP (WKN 716460) gehörte in den vergangenen Jahren zu den Anlegerlieblingen im DAX. Doch 2013 und zu Beginn dieses Jahres zeigten sich einige Kratzer im Lack. Zu den Gründen gehörten die abnehmende Wachstumsdynamik in China und die zugunsten der Investitionen im Bereich Cloud Computing einkassierten mittelfristigen Margenziele. Die jüngsten Quartalsergebnisse des US-Konkurrenten Oracle (WKN 871460) sorgten nun auch nicht gerade für Euphorie. Trotzdem bieten die Wachstumsaussichten der Walldorfer auch für die Aktie wenigstens langfristig Kurspotenzial.

Zwar konnte Oracle im dritten Geschäftsquartal 2013/14 bei Umsatz und Gewinn zulegen, allerdings blieb man unter den Markterwartungen. Zudem lag das Umsatzwachstum beim Verkauf neuer Software-Lizenzen bei enttäuschenden 4 Prozent. Bei den Commerzbank-Analysten war man heute jedoch der Ansicht, dass die Oracle-Ergebnisse die Aussichten für SAP wenig beeinflussen dürften. Daher wird die SAP-Aktie weiterhin zum "Kauf" empfohlen, während das Kursziel bei 72 verbleibt. Laut Analysteneinschätzung könnten die Probleme von Oracle in einem Punkt aber auch für SAP negative Vorzeichen bedeuten. Dabei geht es um die Wachstumsschwäche im asiatisch-pazifischen Raum, mit der auch die Walldorfer zuletzt so ihre Schwierigkeiten hatten.

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Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

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