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MÄRKTE USA/Daten vertreiben Zinsängste an der Wall Street

Von Florian Faust

Positive Wirtschaftsdaten haben die Wall Street am Donnerstag von ihrem Zinsschrecken befreit. Die Wall Street drehte im Verlauf ins Plus. Seit dem Vortag wissen die Märkte dank US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen nun, woran sie sind. Der Zeitpunkt einer ersten Zinserhöhung und eine Rückkehr zu geldpolitischer Normalität mag früher kommen, als von Anlegern erhofft. Gleichwohl liegen die Fakten - oder besser der Fahrplan - nun auf dem Tisch: In der ersten Jahreshälfte 2015 steht die erste Leitzinsanhebung an.

Da die Unterstützung der Märkte durch die Federal Reserve mittelfristig endet, rückten wieder fundamentale Gesichtspunkte in den Mittelpunkt - und die ließen hoffen und die Aktienkurse steigen. Der Dow-Jones-Index gewann 0,7 Prozent auf 16.331 Punkte. S&P-500 und Nasdaq-Composite legten um 0,6 bzw. 0,3 Prozent zu. Umgesetzt wurden 0,63 (Vortag: 0,66) Milliarden Aktien. Dabei standen 1.540 (779) Kursgewinnern 1.571 (2.355) -verlierer gegenüber, unverändert schlossen 105 (74) Titel.

"Zieht die Konjunktur an, ist das positiv für den Aktienmarkt. Der strenge Winter ist vorbei, der Frühling steht vor der Tür und die Dinge bessern sich", sagte Chefhändler Rick Fier von Conifer Securities. Zur frühlingshaften Aufbruchstimmung trugen zwei positive Konjunktursignale bei. Das verarbeitende Gewerbe in der Region Philadelphia hatte im März den Umschwung geschafft und war auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Der Diffusionsindex stieg noch dazu deutlich stärker als prognostiziert. Untermauert wurde das optimistische Konjunkturbild vom Index der Frühindikatoren, der auf eine kräftige Wirtschaftsbelebung hindeutete. Auch bei diesem Konjunkturbarometer wurden die Erwartungen übertroffen.

Dass die Verkäufe bestehender Häuser im Februar auf Monatssicht leicht gesunken waren, war erwartet worden und belastete nicht. Auch der leichte Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Vorwoche entsprach den Vorhersagen. Beide Daten wurden dem strengen Winterwetter in Nordamerika zugeschrieben. Eindeutiger Gewinner der Yellen-Aussagen blieb der Dollar, der zu Euro, Franken und Yen weiter zulegte bzw. seine Aufschläge weitgehend verteidigte. Der Euro fiel auf 1,3776 Dollar, nachdem er sich zunächst auf dem am Vorabend bereits deutlich ermäßigten Niveau von 1,3840 Dollar stabilisiert hatte.

Der Goldpreis stoppte seine Talfahrt der laufenden Woche und stabilisierte sich bei 1.327 Dollar, nachdem die Feinunze zuvor noch bei 1.321 Dollar auf das niedrigste Niveau seit Ende Februar gefallen war. Auf dem Höhepunkt der Krimkrise am vergangenen Wochenende hatte Gold über 1.390 Dollar gekostet. Doch trotz der Verbalattacken zwischen Moskau, Kiew und dem Westen war eine weitere Eskalation bislang ausgeblieben. Die Ukraine begann, ihre Truppen von der Krim abzuziehen und schien sich dem Faktischen zu fügen - der Annexion der Halbinsel durch Russland.

Nach dem Vortageseinbruch der Rentennotierungen hielten die Renditen ihr erhöhtes Niveau. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg um einen Basispunkt auf 2,78 Prozent. Die positiven Wirtschaftsdaten verhinderten eine Erholung am Rentenmarkt. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI sank wieder unter die Marke von 100 Dollar und beendete den Handel bei 99,43 Dollar und damit 0,9 Prozent unter Vortagesschluss. Der ab Freitag marktführende Maikontrakt gab etwas weniger deutlich nach. Einer guten Versorgungslage stehe eine saisonale Nachfrageschwäche gegenüber, hieß es am Ölmarkt. Der Frühling bilde den Auftakt für die Wartungsarbeiten der nordamerikanischen Raffinerien. Rohöl der europäischen Referenzsorte Brent verteuerte sich dagegen um 0,6 Prozent auf 106,45 Dollar.

Unter den Einzelaktien waren vor allem solche aus dem Finanzsektor gefragt, denn Banken dürften zu den Profiteuren steigender Leitzinsen zählen. J.P. Morgan und Bank of America gehörten im Dow zu den festesten Werten mit Aufschlägen von 3,1 bzw. 2,8 Prozent. Lennar büßten 2,5 Prozent ein, nachdem der Baukonzern Geschäftszahlen vorgelegt hatte. Das hatte auch Guess getan, der Bekleidungsanbieter verdiente allerdings weniger als erwartet und enttäuschte auch beim Ausblick. Die Aktien fielen um 3,4 Prozent. Nach übertroffener eigener Zielsetzung legten die Anteilsscheine des Lebensmittelkonzerns ConAgra Foods um 1,4 Prozent zu. Nach Vorlage enttäuschender Geschäftszahlen brachen die Titel des 3d-Druckeranbieters ExOne um knapp 10 Prozent ein. Auch der Elektronikkonzern Jabil Circuit enttäuschte mit seinem Geschäftsausweis, die Aktie sank um 2,8 Prozent.

=== 
INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          16.331,05   0,67   108,88 
S&P-500        1.872,01   0,60    11,24 
Nasdaq-Comp.   4.319,29   0,27    11,68 
Nasdaq-100     3.693,97   0,31    11,23 
 
DEVISEN   zuletzt  '+/- %  Do, 10.07 Uhr  Mi, 17.13 Uhr 
EUR/USD    1,3779  -0,30%         1,3821         1,3914 
EUR/JPY  141,1223  -0,26%       141,4880       141,3069 
EUR/CHF    1,2177  -0,13%         1,2193         1,2167 
USD/JPY  102,4140   0,02%       102,3925       101,5760 
GBP/USD    1,6506  -0,28%         1,6553         1,6628 
=== 

Kontakt zum Autor: florian.faust@wsj.com

DJG/DJN/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 20, 2014 16:19 ET (20:19 GMT)

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