(DGAP-Media / 24.03.2014 / 15:42)
Südwestdeutsche Salzwerke AG
Salzgrund 67
74076 Heilbronn
Wertpapierkennnummer 734660
ISIN: DE 000 734660 3
Jahresabschluss Südwestdeutsche Salzwerke AG 31. Dezember 2013
* 2013 ertragreichstes Jahr in der SWS-Geschichte
* Wichtige Themen erfolgreich vorangetrieben
* Milder Winter 2013/2014 trübt Ausblick für 2014
Der Jahres- und Konzernabschluss der Südwestdeutsche Salzwerke AG (SWS AG)
zum 31. Dezember 2013 wurde in der heutigen Sitzung dem Aufsichtsrat
vorgelegt und wird am 31. März 2014 veröffentlicht. Demnach hat die SWS AG
das Geschäftsjahr 2013 mit Rekordergebniswerten abgeschlossen. Zu dieser
Entwicklung haben maßgeblich die vergleichsweise lang anhaltenden
winterlichen Temperaturen im ersten Quartal des Jahres 2013 beigetragen.
Neben dem äußerst positiven Geschäftsverlauf konnten in 2013 durch den
Abschluss außergerichtlicher Vergleiche mit dem Freistaat Bayern und dem
Land Baden-Württemberg die Folgewirkungen des Kartellverfahrens nunmehr
abgeschlossen und weitere wichtige Themen vorangetrieben werden. Kai
Fischer, Sprecher des Vorstands der SWS AG: "Das zum Jahresende 2012
eingeleitete Restrukturierungsprojekt, an dem intensiv in verschiedenen
Projektgruppen über alle Funktionsbereiche gearbeitet wurde, führte zu
einer spürbaren Verbesserung der Ertragssituation im Bereich Siedesalz."
Weitere Schwerpunkte waren die Reduzierung der Konzernkomplexität und die
Verbesserung der internen Strukturen und Prozesse.
Getrübt wird diese Entwicklung durch den Ausblick auf das laufende
Geschäftsjahr. Fischer: "Der ausbleibende Winter 2013/2014 führt zu
Einbrüchen beim Absatz und Umsatz im Segment Salz. Dementsprechend
verhalten sieht unsere Ergebnisprognose für das Jahr 2014 aus." Allerdings
verweist der Vorstand in diesem Zusammenhang auch auf die soliden
Bilanzkennzahlen: "Mit einer Eigenkapitalquote von über 60 % und einer gut
gefüllten Kasse sind wir für künftige Herausforderungen gut gerüstet."
Das Geschäftsjahr im Einzelnen
Im Geschäftsjahr 2013 erzielte die SWS AG konzernweit einen Umsatz von
306,4 Millionen Euro, der um 9,4 % über dem Vorjahr liegt. Auf der
Kostenseite belasteten Rückstellungen für potenzielle Nachzahlungen von
bisher in Anspruch genommenen Energiekostenentlastungen das Ergebnis.
Fischer: "Aufgrund der Einleitung entsprechender Prüfverfahren durch die EU
sehen wir ein erhöhtes Risiko für den Wegfall dieser Entlastungen, von
denen bisher unser Standort Bad Reichenhall mit rund 4 Millionen Euro
jährlich profitiert." Durch gezielte Einsparmaßnahmen konnte jedoch die
Erhöhung der übrigen Betriebsaufwendungen in engen Grenzen gehalten werden.
Sowohl beim operativen Ergebnis (EBIT) als auch beim
Konzernjahresüberschuss wurde ein Rekordwert von 56,6 Millionen Euro bzw.
39,7 Millionen Euro erreicht.
Insgesamt erhöhte sich im Segment Salz der Außenumsatz von 234,6 Millionen
Euro in 2012 auf 260,1 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2013. Das operative
Ergebnis konnte auf 51,9 Millionen Euro gesteigert werden.
Das Segment Entsorgung lag mit einem Außenumsatz von 34,9 Millionen Euro
(34,4 Millionen Euro in 2012) leicht über dem Niveau des Vorjahres. Das
Ergebnis blieb mit 7,7 Millionen Euro auf einem hohen Niveau konstant.
Im Bereich alle sonstigen Segmente, zu dem Logistik, Tourismusaktivitäten
sowie technische Dienstleistungen zählen, konnte bei gestiegenen
Besucherzahlen im Tourismus ebenfalls eine leichte Erhöhung des
Außenumsatzes auf 11,4 Millionen Euro verzeichnet werden.
Auch im Einzelabschluss der SWS AG konnte bei einem Umsatzanstieg von rd.
14 % ein deutlich verbessertes Jahresergebnis erzielt werden. Der
Jahresüberschuss erhöhte sich von 22,3 Millionen Euro auf 30,6 Millionen
Euro in 2013. Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der Hauptversammlung am 3.
Juni 2014 eine Dividende von 1,60 EUR je Aktie vor. Fischer: "Auf Basis der
hervorragenden Ergebnissituation möchten wir unsere Aktionäre angemessen am
erzielten Erfolg beteiligen."
Der SWS-Konzern ist ein wichtiger regionaler Arbeitgeber an seinen
jeweiligen Standorten. Im Jahresdurchschnitt waren 1.109 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter beschäftigt. Damit ist die Gesamtzahl im Vergleich zum
Vorjahr (1.147) leicht rückläufig. Der Personalaufwand bewegte sich mit
73,7 Millionen Euro auf Vorjahresniveau, wozu auch die im
Vorjahresvergleich erhöhten Mitarbeiterboni beigetragen haben. Fischer:
"Auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die maßgeblich zum
Unternehmenserfolg beigetragen haben, werden mit einem Bonus von knapp
3.500 EUR brutto pro vollzeitbeschäftigtem Arbeitnehmer an der positiven
Entwicklung beteiligt."
Heilbronn, 24. März 2014
Südwestdeutsche Salzwerke Aktiengesellschaft
Ende der Pressemitteilung
=--------------------------------------------------------------------
Emittent/Herausgeber: Südwestdeutsche Salzwerke AG
Schlagwort(e): Industrie
24.03.2014 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.
Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und
http://www.dgap.de
=--------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Unternehmen: Südwestdeutsche Salzwerke AG
Salzgrund 67
74076 Heilbronn
Deutschland
Telefon: +49/7131/959-0
Fax: +49/7131/179071
E-Mail: info@salzwerke.de
Internet: www.salzwerke.de
ISIN: DE0007346603
WKN: 734660
Börsen: Regulierter Markt in Stuttgart; Frankfurt in Open Market
Ende der Mitteilung DGAP-Media
=--------------------------------------------------------------------
259234 24.03.2014
(END) Dow Jones Newswires
March 24, 2014 10:42 ET (14:42 GMT)
© 2014 Dow Jones News
