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E.ON-Aktie: Konzentration auf Rentabilität und Dividende treiben

Der größte deutsche Energieversorger E.ON (WKN ENAG99) steht seit Ausrufung der Energiewende unter Druck. Schließlich werden die bisherigen Großkraftwerke immer unrentabler. Stattdessen verdrängen Strom aus Wind und Sonne die bisherigen Energiequellen. Nachdem E.ON lange der Getriebene war, kämpft sich der Konzern nun langsam das Heft des Handelns zurück. Mit der vorzeitigen Stilllegung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld sendet er ein Signal an Politik und Aktionäre. Zudem naht die Dividendenausschüttung, so dass die Aktie wieder in den Blick der Anleger rückt.

Konkret teilte E.ON heute lapidar per Pressemitteilung mit:

E.ON beabsichtigt, den Leistungsbetrieb des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld in Bayern Ende Mai 2015 und damit sieben Monate vor dem gesetzlich vorgesehenen Laufzeitende zu beenden. Eine entsprechende Stilllegungsanzeige hat das Unternehmen am Freitag der Bundesnetzagentur und dem Netzbetreiber TenneT übermittelt. Hintergrund für die Entscheidung ist die mangelnde Wirtschaftlichkeit der Anlage. Der Weiterbetrieb von Kernkraftwerken ist wirtschaftlich nur noch dann sinnvoll, wenn sich ein genügend langer Zeitraum ohne Kernbrennstoffsteuer anschließt. Diese Steuer läuft erst im Jahr 2016 aus. Für Grafenrheinfeld ist daher angesichts der verkürzten Restlaufzeit eine vorzeitige Stilllegung auch im Interesse der Aktionäre des Unternehmens unumgänglich.

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