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Wochenrückblick KW14: Commerzbank schafft den Durchbruch

Der DAX stand zuletzt ganz unter dem Eindruck des US-Arbeitsmarktes. Solide Zahlen halfen dem deutschen Leitindex einen weiteren Schritt in Richtung Allzeithoch zu gehen. Damit scheint die Krim-Krise und die Verunsicherung dadurch wie verflogen zu sein. Man sieht es auch am Höhenflug der Commerzbank-Aktie (WKN CBK100). Dem mit Abstand wohl beliebtesten Papier deutscher Trader gelang endlich den Sprung über die 14-Euro-Marke. Aus fundamentaler Sicht gab es dagegen wenig Neues bei Deutschlands zweitgrößter Bank. Aber wer braucht bei charttechnisch außerordentlich guten Nachrichten noch handfestes. Der Weg in Richtung Zwischenhoch von 2012 ist nun frei. Bis dahin stehen also noch mehr als 10 Prozent Kurschance, die sich niemand entgehen lassen will.

Aus Deutschland

Erst feierte man bei Daimler (WKN 710000) die sehr guten Verkaufsergebnisse der Marke Mercedes-Benz in den USA. Nun konnten die Schwaben sogar den absatzstärksten Monat der Unternehmensgeschichte ausrufen. Angesichts dieser Erfolge ist die Daimler-Aktie auf bestem Wege, Kurse zu erzielen wie man sie seit der Finanzkrise nicht mehr gesehen hat. Mehr dazu hier.
Die Freude der Anleger über die Prognosen, die der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) (WKN 578580) am Donnerstagabend auf einem Kapitalmarkttag in New York abgegeben hatte, hielt nur kurz. Nachdem die erfreuliche Umsatzprognose gestern noch bei der FMC-Aktie für deutliche Kursgewinne gesorgt hatte, startete das Papier am Freitag mit Verlusten. Der Grund liegt darin, dass die Gewinnaussichten nicht ganz mit den Umsatz- und Einsparzielen mithalten können. Trotzdem dürfte das Unternehmen viele der vorherigen Zweifel ausgeräumt haben. Mehr dazu hier.
Selbst die jüngsten Pilotenstreiks vermochten es nicht das Bild rund um die Lufthansa (WKN 823212) einzutrüben. Immerhin konnte das Unternehmen mit dem Programm "SCORE" für deutlich verbesserte Aussichten im operativen Geschäft und bei der Lufthansa-Aktie sorgen.
"Strategie 2015" war gestern. Jetzt verfolgt die Deutsche Post (WKN 555200) die "Strategie 2020". Damit schüttelt das Unternehmen endgültig jeglichen Staub eines ehemaligen Staatsmonopolisten ab. Die Wachstumstreiber bleiben dabei der boomende Internethandel und die hervorragende Stellung des Unternehmens in den Wachstumsmärkten Asiens und des Nahen Ostens. Dabei lassen sich die Anleger von der Aufbruchsstimmung anstecken, so dass die Deutsche Post-Aktie am Mittwoch an die DAX-Spitze kletterte und ein neues Allzeithoch verbucht.
Interessante Kurschancen ergeben sich derzeit bei Gerresheimer (WKN A0LD6E). Mehr dazu aus Sicht von Point&Figure sowie eine passende Anlageidee finden sich in unserem aktuellen Newsletter. Wer die kostenfreie "Die Börsenblogger D-A-CH Rundschau" jede Woche automatisch beziehen möchte, kann sich hier anmelden.

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Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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