Der Eurokurs
In Deutschland, der größten Euro-Volkswirtschaft, hatte die Arbeitslosigkeit im April saisonbereinigt überraschend zugenommen - erstmals seit fünf Monaten. Ökonomen wollten die Zahlen zwar nicht überbewerten. "Aus unserer Sicht handelt es sich um einen Ausrutscher", kommentierte Mario Gruppe von der NordLB. Die Reaktion am Devisenmarkt fiel dennoch negativ aus.
Zudem war die Geldmenge in der Eurozone trotz der lockeren Geldpolitik der EZB so wenig gestiegen wie seit September 2010 nicht mehr. Die Daten hätten die Erwartungen verfestigt, dass die EZB ihre Geldpolitik am kommenden Donnerstag weiter lockern werde, sagten Händler. Dafür sprächen auch aktuelle Aussagen von Notenbankvertretern. Dass sich laut Daten der EU-Kommission die Stimmung in der Wirtschaft der Eurozone verbessert hatte, konnte den Euro nicht stützen.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse
für einen Euro auf 0,81250 (0,81100) britische Pfund
ISIN EU0009652759
AXC0237 2014-05-28/16:57
